Diese grausame Praxis nimmt offenbar kein Ende: Immer noch töten Menschen lieber neugeborene Kätzchen als ihre Katze kastrieren zu lassen. Einen besonders abscheulichen Fall haben Mitglieder von Tierschutz Aktiv aufgedeckt: Eine Frau hatte Katzenbabys regelmäßig an ihren Hund verfüttert!
„Wir erleben tagtäglich unfassbare Dinge auf den Kastrationsplätzen. Denn es werden noch immer Katzenbabys nach der Geburt herzlos entsorgt, damit die Leute sich die Kosten für die Kastration ersparen können“, berichtet Martina Raschl von Tierschutz Aktiv.
Neugeborene Kätzchen an Hund verfüttert
Ihr jüngstes Erlebnis ist an Grausamkeit kaum noch mehr zu überbieten. „Wir haben uns um einen Platz gekümmert, den uns der Amtstierarzt übertragen hatte. Da kam die Besitzerin der Katzen hinzu und meinte, dass ihr Hund jetzt sicher traurig sei, weil keine Katzenbabys mehr auf die Welt kommen würden“, so Raschl. Sie habe die neugeborenen Kätzchen immer an ihren Hund verfüttert. Raschl: „Die Frau fand gar nichts dabei. Sie meinte, dass die Kätzchen ohnehin nicht mitbekommen hätten, was mit ihnen geschieht.“
Der Verein Tierschutz Aktiv kämpft seit Jahren gegen das Katzenelend in Kärnten. „Gegen die Gefühlskälte mancher Menschen ist man aber machtlos!“
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