Equal Pay Day

Frauen verdienen um 14,3% weniger als Männer

Leben
19.02.2021 11:58

Alljährlich macht der Equal Pay Day auf die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam. Heuer fällt dieser auf den 21. Februar. Dieser Tag steht symbolisch für jenen Tag, bis zu dem Frauen im Vergleich mit Männern, die seit Jahresbeginn bezahlt arbeiten, unbezahlt arbeiten müssen.

Berechnungen des Frauennetzwerks Business and Professional Women (BPW) zufolge verdienen Frauen durchschnittlich um 14,3 Prozent weniger als Männer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Equal Pay Day aber immerhin vier Tage nach vorne gerückt. „Ein kleiner, aber wichtiger Schritt am Weg zu mehr Einkommensgerechtigkeit“, so das Netzwerk.

Frauen verdienen in Österreich weiter deutlich weniger als Männer. (Bild: ©ink drop - stock.adobe.com)
Frauen verdienen in Österreich weiter deutlich weniger als Männer.

Frauenministerin: „Gibt einiges zu tun“
Es gebe „noch einiges zu tun, um diese Einkommensunterschiede nachhaltig zu bekämpfen“, räumte Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) am Freitag ein. Dazu müsse an unterschiedlichen Schrauben gedreht werden, es gehe etwa um den Ausbau von bedarfsgerechter Kinderbetreuung, mehr Frauen in Führungspositionen, entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen und ein Umdenken bei der Berufswahl.

(Bild: APA/Georg Hochmuth)

Raab will in den kommenden Wochen und Monaten einen neuen Schwerpunkt zur Stärkung der Finanzkompetenz bei Frauen und Mädchen setzen, wo vermittelt werden soll, wie sich Entscheidungen im Erwerbsleben auf das Lebenseinkommen und die finanzielle Situation in der Pension auswirken.

(Bild: ©sebra - stock.adobe.com)

„Frauen in jeder Hinsicht fördern“
„Wir müssen jetzt den Turbo einschalten, und Frauen in jeder Hinsicht fördern“, forderte wiederum SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Frauen seien von der Corona-Krise doppelt und dreifach betroffen. Mindestens 50 Prozent der AMS-Mittel sollten für Frauen verwendet werden, auch brauche es ein Soforthilfepaket für Alleinerziehende und einen Rechtsanspruch auf ganztägige kostenlose Kinderbetreuung. Die FPÖ sah die Lage durch Corona verschärft, denn Frauen seien stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, so Frauensprecherin Rosa Ecker.

Quelle: APA

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(Bild: kmm)



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