Bis zu plus elf Grad

„Eiszeit“ geht zu Ende: Wetter wird langsam milder

Österreich
14.02.2021 12:12

Am Wochenende herrscht in Österreich noch „Eiszeit“. Doch nun soll die Kälte bald weichen, dafür sorgt milde Atlantikluft. Wolkenfelder und Störungszonen bescheren uns in der kommenden Woche aber unbeständiges Wetter. Wir müssen uns auf Wind, Niederschlag und Glatteisbildung einstellen. Zwischendurch lässt sich aber auch die Sonne blicken. Die Tageshöchsttemperaturen klettern ab der Wochenmitte großteils wieder in den Plusbereich.

Am Montag scheint zunächst noch fast überall die Sonne, auch wenn bereits in der Früh erste Wolkenfelder einer atlantischen Störung im Westen Österreichs eintreffen. Diese verdichten sich tagsüber auch im Norden immer mehr, es bleibt aber bis zum Abend niederschlagsfrei. Im Osten und Süden scheint tagsüber verbreitet die Sonne, hier zieht erst zum Abend hin Bewölkung auf. Der Wind weht schwach. Die Frühtemperaturen fallen nochmals sehr kalt aus mit minus 16 bis minus fünf Grad. Die Tageshöchsttemperaturen werden minus vier bis plus fünf Grad betragen.

Österreich
Wetterdaten:

Bereits in der Nacht auf Dienstag erreicht eine Störungszone mit ansteigenden Schneefallgrenzen die Westhälfte Österreichs. Dabei besteht Gefahr von gefrierendem Niederschlag auf dem noch gefrorenen Boden. Die Niederschläge breiten sich bereits in den Morgenstunden bis in den Osten Österreichs aus. Hier schneit es vorerst noch bis in die Niederungen, im Westen liegen die Schneefallgrenzen um 1700 Meter. Tagsüber schwächt sich die Störung ab, am Abend regnet und schneit es nur noch im Nordstau östlich des Tiroler Unterlandes. Im Süden werden Frühtemperaturen von minus zehn bis plus zwei Grad erwartet, die Tageshöchsttemperaturen betragen minus zwei bis plus sieben Grad.

Bereits in den frühen Morgenstunden erreicht am Mittwoch eine Störungszone Österreich von Westen her und zieht mit Regen und Schneefall am Vormittag durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei meist zwischen 900 und 1500 Meter Seehöhe, mit dem Regen in vielen Regionen besteht verbreitet Glatteisgefahr. Am Nachmittag bleibt es dann meist schon trocken und auch die Sonne kommt durch, nur an der Alpennordseite bleibt es noch länger schaueranfällig. Generell wetterbegünstigt ist der Süden. Mäßiger bis lebhafter Westwind bringt deutlich mildere Luft. Frühtemperaturen minus zehn bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen minus ein bis plus zehn Grad.

Weitere Details zum Wetter in Österreich finden Sie hier.

Ein Zwischenhoch-Einfluss bringt am Donnerstag oft sehr sonniges Wetter. In der Früh gibt es inneralpin stellenweise etwas Nebel oder tiefe Restwolken, tagsüber scheint aber dann oft die Sonne und es ziehen meist nur hohe Schleierwolken durch. Erst im Laufe des Nachmittages ziehen im Westen wieder Wolkenfelder der nächsten Störungszone auf, bis zum Abend bleibt es aber noch trocken. Der Wind weht meist nur schwach. Frühtemperaturen minus sechs bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen fünf bis elf Grad.

Die nächste Störungszone bringt am Freitag verbreitet dichte Wolken sowie Regen und Schneefall. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 200 Meter Seehöhe. Erst am Nachmittag beruhigt sich im Westen das Wetter allmählich und zeitweise kommt auch noch die Sonne hervor, nach Osten zu bleibt es noch länger trüb und regnerisch. Der Wind weht schwach bis mäßig. Frühtemperaturen minus fünf bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen vier bis zehn Grad.

Quelle: APA/ZAMG

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