10.02.2021 16:24 |

Im Juli gestartet

Chinas Sonde „Tianwen-1“ erreicht Mars-Umlaufbahn

Einen Tag nachdem die erste arabische Raumsonde in einen Orbit um den Mars eingeschwenkt ist, hat das am Mittwoch auch eine chinesische Sonde, die die Oberfläche des Planeten erkunden soll, getan. „Tianwen-1“ (Bild oben) habe „erfolgreich“ einen Orbit um den Planeten erreicht, berichtete der chinesische Staatssender CCTV. Die Sonde werde noch zwei oder drei Monate den Mars umkreisen, bevor sie die riskante Landung ebendort versuchen soll, hieß es.

„Tianwen-1“ (der Name bedeutet „Fragen an den Himmel“) war am 23. Juli von der südchinesischen Insel Hainan aus Richtung Mars aufgebrochen. Das fünf Tonnen schwere Raumschiff besteht aus einem Orbiter, einem Landegerät und einem Rover von der Größe eines Golfplatzfahrzeugs.

China will mit Raumfahrtnation USA gleichziehen
Mit seiner ersten Mars-Landung will die junge Raumfahrtnation mit den USA gleichziehen, die schon mehrere Forschungsgeräte auf den Planeten gebracht haben. Als erste Nation will China allerdings schon bei seiner ersten unabhängigen Mars-Mission eine Landung versuchen.

Landung in zwei, drei Monaten geplant
In zwei, drei Monaten soll das Landemodul mitsamt dem Rover auf dem Mars aufsetzen, während der Orbiter in der Umlaufbahn bleibt, um den Roten Planeten mit sieben wissenschaftlichen Geräten zu vermessen und zu erkunden. Klappt die Landung, soll der rund 200 Kilogramm schwere Rover mit seinen sechs Messgeräten drei Monate lang Bodenproben nehmen und nach Anzeichen für Wasser auf dem Mars suchen.

China will eigene Raumstation bauen
Die Volksrepublik will auch in der Raumfahrt eine Großmacht werden. Unter anderem will sie im Jahr 2022 eine eigene Raumstation namens „Tiangong“ (Himmelspalast) im All in Betrieb nehmen und in etwa zehn Jahren erstmals einen chinesischen Raumfahrer auf den Mond schicken sowie dort eine dauerhafte Station (Bild oben) errichten.

Quelle: Agenturen

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