Alpin-Snowboarder Andreas Prommegger wird im Februar in Italien zum sechsten Mal bei Olympischen Winterspielen dabei sein. Der Salzburger wurde am Montag wie 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 vom Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) für das Großereignis nominiert, womit er nun einem rot-weiß-roten Spitzen-Quartett angehört. Schon davor auf sechs Teilnahmen hatten es nämlich Biathlet Alfred Eder 1994, Rodler Markus Prock 2002 und Kombinierer Mario Stecher 2015 gebracht.
„Das erfüllt mich mit Stolz und ich fühle mich privilegiert“, reagierte Prommegger auf seine sechste Nominierung. „Das heißt, dass man über eine extrem lange Spanne wirklich viel richtig gemacht haben muss. Danke an die Familie, es ist auch nicht immer leicht. Der ganze Fokus und die Energie sind auf dieses Highlight gerichtet. Ich weiß, dass ich nach wie vor zu den Schnellsten gehöre. Und wenn alles zusammenpasst, dann kann ich ganz vorne mitmischen.“
Eine Teilnahme hinter dem 45-Jährigen und jeweils zum fünften Mal nominiert wurden Biathlet Simon Eder, Rodler Wolfgang Kindl, Ski Crosserin Katrin Ofner sowie die Snowboarder Benjamin Karl und Claudia Riegler. Die 52-Jährige hatte ihr Olympia-Debüt 2002 in Salt Lake City gegeben, für Peking 2022 war sie wegen des Fehlens einer Corona-Impfung nicht nominiert worden. Zwölf österreichische Sportlerinnen und Sportler haben es auf fünf Winter-Teilnahmen gebracht, darunter mit Kombinierer Felix Gottwald Österreichs erfolgreichster Olympionike.
Oktett neu mit bisher vier Nominierungen
Gleich acht Aktive rücken bei den Spielen in Mailand/Cortina auf vier Nominierungen auf, alle haben sie diese infolge und damit seit Sotschi 2014 angeschrieben. Es sind dies Biathletin Lisa Hauser, Bob-Anschieber Markus Sammer, Eisschnellläuferin Vanessa Herzog, Skeleton-Ass Janine Flock, Ski-Star Cornelia Hütter, Langläuferin Teresa Stadlober, Snowboard-Cross-Olympiasieger Alessandro Hämmerle sowie seine Spartenkollegin und Doppel-Olympiasiegerin Anna Gasser.
6 Teilnahmen:
5 Teilnahmen:
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Unangefochtener ÖOC-Rekordmann ist der Ende November im Alter von 83 Jahren verstorbene Hubert Raudaschl, er war im Zeitraum 1960 bis 1996 zehnmal im Segeln bei Sommerspielen vor Ort.
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