Der kanadische Unternehmer Garrett Camp, Mitbegründer der Fahrdienst-App Uber, spendete fünf Millionen Euro an das ISTA in Klosterneuburg. Damit soll die Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausgebaut werden.
Die Tinte unter der Spendenvereinbarung ist trocken, die erste Spende des kanadischen Unternehmers an ein europäisches Institut damit fixiert. Fünf Millionen Euro fließen von Uber-Mitbegründer Garrett Camp nach Klosterneuburg. „Mit dieser großzügigen Spende kann das ISTA seine Grundlagenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter ausbauen“, ist die Freude bei Martin Hetzer, dem Präsidenten des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg, groß.
Funktionsweise vertiefen
Hetzer betont, dass das Geld helfe, das Verständnis der Funktionsweise dieser Systeme zu vertiefen und ihre Grenzen zu untersuchen. „Dies ist unerlässlich für die Entwicklung robuster und vertrauenswürdiger KI-Systeme“, erklärt er.
„Gemeinschaft brillanter Köpfe“
Camp, der auch die gemeinnützige Forschungsorganisation Camp.org gegründet hat, stellt indes klar, dass es sich um eine Investition handelt in eine „Gemeinschaft, die brillante Köpfe aus der ganzen Welt zusammenbringt, um vertrauenswürdige KI im Sinne der Menschheit weiter voranzutreiben“. Der Kanadier unterstützt schon seit Jahren andere gemeinnützige Organisationen, bislang aber immer nur außerhalb Europas.
Grundlagenforschung in 90 Gruppen
Am ISTA ist die KI eng mit anderen Bereichen verknüpft, so wird sie etwa für die Vorhersage von Proteinstrukturen genutzt. In rund 90 Gruppen wird in dem im Jahr 2009 eröffneten Institut Grundlagenforschung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt betrieben. Diese Zahl soll in den nächsten zehn Jahren auf 150 ansteigen.
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