18.01.2021 16:16 |

Laufstegdebüt:

Hier eröffnet Leni Klum die Berliner Fashion Week

Die Berliner Modewoche findet aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr im Internet statt, die Schauen werden online übertragen. Eröffnet wurde der deutsche Modereigen vom Berliner Salon mit dem aufstrebenden Model Leni Klum, der 16-jährigen Tochter von Topmodel Heidi Klum. In einem Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde, führt die blonde Schülerin und Tochter von Flavio Briatore mehrere Outfits von verschiedenen deutschen Designern vor. 

Nachdem Heidi Klum ihre älteste Tochter, wie auch ihre weiteren Kinder, jahrelang aus der Öffentlichkeit herausgehalten hatte, will Leni Klum nun offenbar so schnell wie möglich an die Spitze und selbst berühmt werden. Nur wenige Wochen nachdem sie gemeinsam mit ihrer Mutter Heidi Klum ihr erstes Fotoshooting für die deutsche „Vogue“ absolviert hatte und damit ins Model-Business eingestiegen war, war sie nun auch zum ersten Mal auf dem Laufsteg zu sehen. Für den „Berliner Salon“ führte sie mehrere Outfits vor und stöckelte - ganz Corona-konform - durch eine leere Halle. Heidi Klum freute sich in ihren Storys über den Erfolg ihrer Tochter und jauchzte: „Ratet mal, wer die Berliner Fashion Week eröffnet?“ 

Hoschek-Absage
Bis Mittwoch sind die Schauen bei der Mercedes-Benz Fashion im Kraftwerk angesetzt, etwa von Marc Cain oder der Tirolerin Rebekka Ruetz und Kilian Kerner.

Lena Hoschek, sonst umjubelte Fixstarterin in Berlin, erklärte, dass für die neue Kollektion andere Wege der Präsentation geplant seien. Sie sieht in der Pandemie eine große Chance für ein Umdenken beim Konsumenten. „Shop Local war die erste Initiative, die mich sehr begeistert hat - als der Konsument von sich aus heimische Betriebe unterstützt und vermehrt heimische Produkte konsumiert hat.“

Wer ihre Shows kenne, wisse, was sie für eine Vorstellung von einem solchen Event habe. Aber 800 Showgäste und eine After-Show-Party mit 1500 Gästen seien derzeit „aus gutem Grund“ nicht möglich, ließ die aus Wien stammende Marina Hoermanseder mitteilen. Aus ihrer Sicht ist in der Pandemie das Online-Business für die Modebranche noch wichtiger geworden. Darauf will auch sie ihren Fokus legen. Sie stellt zum Beispiel fest: Die Menschen bestellen zwar häufiger, aber die Warenkörbe werden kleiner.

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