Nach Brooklyn-Skandal

Sir David Beckham bricht sein Schweigen!

Society International
20.01.2026 14:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem öffentlichen Eklat um seinen Sohn Brooklyn Beckham hat sich Sir David Beckham erstmals indirekt zu dem Familiendrama geäußert. Nur wenige Stunden nachdem Brooklyn mit einem scharfen Statement in den sozialen Medien gegen seine Eltern ausgeteilt hatte, sprach der 50-Jährige in einem Live-Interview über den Umgang mit Social Media und fand dabei bemerkenswert deutliche Worte.

In der CNBC-Finanzsendung „Squawk Box“ sagte der frühere Fußballstar, der gerade beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist, soziale Medien hätten enorme Macht – „im Guten wie im Schlechten“. Besonders für junge Menschen könne der ungefilterte Zugang gefährlich sein. Gleichzeitig betonte Beckham jedoch, wie wichtig es sei, Kindern beizubringen, diese Plattformen verantwortungsvoll zu nutzen.

Nur wenige Stunden zuvor hatte Brooklyn Beckham mit einem emotionalen Instagram-Statement eine Schockwelle ausgelöst. Darin erhebt der 26-Jährige schwere Vorwürfe gegen seine Eltern David und Victoria Beckham. Er spricht von jahrelanger Kontrolle, gezielter Einflussnahme auf die Medien und davon, dass seine Familie versucht habe, seine Ehe mit Nicola Peltz zu sabotieren.

„Sie machen Fehler – und das ist erlaubt“
Ohne seinen Sohn direkt zu erwähnen, ging David Beckham auffallend offen auf das Thema familiäre Lernprozesse ein. Seine Kinder hätten in den sozialen Medien Fehler gemacht, räumte er ein – doch genau das gehöre zum Erwachsenwerden dazu. „Kinder dürfen Fehler machen. So lernen sie“, erklärte Beckham. Als Elternteil müsse man akzeptieren, dass man nicht jede Entscheidung kontrollieren könne. „Manchmal muss man sie diese Fehler auch machen lassen“, fügte er hinzu. Vielfach wird diese Aussage so interpretiert, dass der Sir damit auf seinen Sohn in den USA anspielt.

Beckham beim Weltwirtschaftsforum in Davos
Beckham beim Weltwirtschaftsforum in Davos(Bild: EPA/GIAN EHRENZELLER)

Das Weltwirtschaftsforum steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spirit of Dialogue“ – ein bitterer Kontrast zur Funkstille innerhalb der Beckham-Familie.

Brooklyn Beckham erhebt schwere Vorwürfe
In seinem Statement hatte Brooklyn Beckham am Montag erklärt, er habe jahrelang geschwiegen, um familiäre Angelegenheiten privat zu halten. Doch seine Eltern und deren Umfeld hätten immer wieder Informationen an die Presse gegeben. „Ich habe keine andere Wahl mehr, als für mich selbst zu sprechen“, schrieb er. Besonders deutlich machte er: Eine Versöhnung stehe für ihn aktuell nicht zur Debatte.

Auch Ehefrau Nicola Peltz spielt in dem Konflikt eine zentrale Rolle. Brooklyn wirft seinen Eltern vor, bereits vor der Hochzeit versucht zu haben, seine Beziehung zu zerstören – und dieser Druck habe nie aufgehört.

Kleid, Tanz und peinliche Szenen
Brooklyn wirft besonders seiner Mutter Victoria Beckham vor, seine Hochzeit 2022 sabotiert zu haben. In letzter Minute sei seine Frau ohne das versprochene Brautkleid dagestanden und habe kurzfristig ein neues Kleid organisieren müssen. Außerdem habe sie einen lange geplanten Hochzeitstanz mit seiner Braut „gestohlen“.

Britischen Medien zufolge würden aber einige Darstellungen von Brooklyn Zeugenberichten zufolge nicht ganz zutreffen. So habe Nicolas Hochzeits-Stylistin Leslie Fremar erklärt, das Valentino-Hochzeitskleid sei vor der Hochzeit bereits über ein Jahr hinweg entworfen worden. Victoria Beckham wiederum hätte Nicola bereits frühzeitig mitgeteilt, dass ihr Atelier das Kleid zeitlich nicht realisieren könne.

Auch dieses Foto sorgt gerade für Schlagzeilen – Brooklyns Ehefrau Nicola (ganz rechts außen) ...
Auch dieses Foto sorgt gerade für Schlagzeilen – Brooklyns Ehefrau Nicola (ganz rechts außen) soll bei der Premiere von „Beckham“ 2023 zu dem Familienfoto gezwungen worden sein, was man ihr deutlich ansehe.(Bild: AFP/HENRY NICHOLLS)

Die Hochzeit von Nicola Peltz und Brooklyn Beckham wurde zudem ausführlich von der US-Ausgabe der „Vogue“ begleitet. Das Magazin beschrieb damals laut „Daily Mail“ detailliert, wie sich das Fest an klassischen amerikanischen Hochzeitstraditionen orientierte, darunter der Mutter-Sohn-Tanz sowie der Vater-Tochter-Tanz. Demnach tanzten die frisch Vermählten ihren ersten Tanz zu einer Version von „Can’t Help Falling in Love“, gesungen vom südafrikanischen Sänger Lloyiso. Später am Abend, gegen 23 Uhr, betrat der enge Familienfreund Marc Anthony die Bühne und performte seinen Song „I Need to Know“.

Widersprüchliche Darstellungen
Genau an diesem Punkt beginnen die widersprüchlichen Darstellungen. Hier heißt es, Brooklyn habe seine Mutter Victoria auf die Bühne gebeten, wo sie gemeinsam mit David Beckham und Tochter Harper tanzten.

Laut Brooklyns Statement sei er von Marc Anthony unerwartet auf die Bühne gerufen worden, als eigentlich sein romantischer erster Tanz mit Nicola geplant gewesen sei. Stattdessen habe seine Mutter bereits dort auf ihn gewartet, den Tanz an sich gerissen und „sehr unangemessen“ mit ihm getanzt. Er habe sich „in seinem ganzen Leben noch nie so unwohl und gedemütigt gefühlt“. 

Die Fotos von Dienstag aus Davos zeigen David Beckham lächelnd – doch viele Fans zweifeln, dass dieses Lächeln echt ist. Nach Brooklyns öffentlicher Abrechnung wirkt der perfekte Familienmythos der Beckhams stärker erschüttert denn je. Ob es hinter den Kulissen noch Gespräche gibt oder die Fronten endgültig verhärtet sind, bleibt offen.

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