Explosion
Bub will krank sein, legt Thermometer in Backofen
Keinen Bock auf Schule hatte ein Neunjähriger im bayerischen Schwandorf – und kam in seiner Verzweiflung auf eine kreative, aber nicht ungefährliche Idee.
Bei den derzeit draußen herrschenden eisigen Temperaturen ist die Vorstellung durchaus verlockend: Einfach daheim, ohne Stress, den ganzen Tag im warmen Bett liegen. Doch ganz so einfach war die Mutter des Jungen nicht davon zu überzeugen, dass er krank ist. Also legte der Bub das Fieberthermometer in den 200 Grad heißen Backofen. Der Haken: Die eingestellte Temperatur überstieg den Messbereich des Thermometers laut Polizei deutlich – schließlich sei es explodiert.
Verletzt worden sei bei dem Vorfall glücklicherweise niemand, das Rohr ist nun allerdings im Eimer. Durch das Quecksilber im Thermometer könne man den Backofen nämlich nicht mehr zur Zubereitung von Lebensmitteln verwenden, warnt die Polizei. Die Feuerwehr habe dann das freigesetzte Quecksilber aufgenommen und die Wohnung belüftet.
Polizei und Rettung stellten fest: Schwerkrank war er nicht
Die Polizei war mit zwei Streifen zu dem Mehrfamilienhaus geeilt. Wie Polizeihauptkommissarin Daniela Hirmer vor Ort berichtete, waren Mutter und Sohn wohl unterschiedlicher Auffassung, was den Gesundheitszustand des Kindes angeht. Schwerkrank war der Junge aber offensichtlich nicht. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens fuhr ohne Patient zurück zur Wache.








Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.