Ein Pflegerduo soll sich bei einem pflegebedürftigen Mann im Sommer 2025 in Wien-Donaustadt über Monate hinweg das Vertrauen erschlichen und ihn um Tausende Euro sowie Wertgegenstände betrogen haben. Ein weiterer Mann gilt ebenfalls als tatverdächtig – nach ihm wird jetzt intensiv gefahndet.
Ein Abgrund an Skrupellosigkeit offenbart sich bei den tatverdächtigen Pflegern sowie einem bislang unbekannten dritten Mann, die das wehrlose Opfer im Juni 2025 offenbar systematisch ausgebeutet hatten.
Laut Ermittlungen sollen die Täter, ein Österreicher und ein Slowake, gleich mehrere Straftaten begangen haben. Das Pflegerduo soll den pflegebedürftigen Mann gezielt getäuscht und sich Zugang zu seinem Online-Banking verschafft haben. Außerdem wurden dem Opfer wertvolle Gegenstände gestohlen.
Über 10.000 Euro erbeutet
Die Verdächtigen tätigten mehrere Überweisungen auf eigene Konten, ohne dass der 44-Jährige zunächst Verdacht schöpfte, da sie die Bankkarte wohl immer wieder zurücklegten. Schließlich fiel der Mutter des 44-Jährigen der Betrug auf, als sie erkannte, dass Geld auf dem Konto ihres Sohnes fehlte. Der Tatverdacht lenkte sich rasch gegen das Pflegerduo, das den Ermittlern bereits namentlich bekannt war.
Bei den Ermittlungen tauchte zudem ein weiterer Mann auf, der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten war. Er soll Bargeld vom Konto des Opfers abgehoben haben. Insgesamt entstand Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
Hinweise erbeten
Die Polizei konnte über Aufnahmen einer Überwachungskamera Fotos des dritten Tatverdächtigen sichern und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Donaustadt unter der Telefonnummer 01-31310-66324 erbeten.
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