05.01.2021 14:26 |

Kurz, Ludwig, Sobotka

Sternsinger bei Politspitzen zu Gast

Lockdown-bedingt ziehen die Sternsinger 2021 nur in manchen Gemeinden von Haus zu Haus. Wie jedes Jahr sammeln die jungen Mädchen und Burschen Spenden für die Entwicklungshilfe - heuer jedoch ohne Ständchen, mit Mund-Nasen-Schutz und ohne Betretung der Wohnräume. Auch in Wien wurde die Regierungsspitze nur mit gebührendem Abstand gesegnet oder gar virtuell „besucht“. Nach Bundespräsident Alexander Van der Bellen, den Nationalratspräsidenten Doris Bures oder Wolfgang Sobotka sowie Wiens Bürgermeister Michael Ludwig wurde nun auch Bundeskanzler Sebastian Kurz die Aufwartung gemacht.

Wiens Bürgermeister durfte sich am Dienstag über Besuch der Sternsinger freuen. „Es ist ein schönes Zeichen der internationalen Solidarität der Kinder und Jugendlichen, dass sie sich alljährlich mit dieser Aktion für Familien in Regionen einsetzen, in denen die Armut - auch durch Corona - angestiegen ist“, so Ludwig. In den Kostümen seiner Besucher steckten diesmal vier Schwestern im Alter von sechs bis 14 Jahren aus der Pfarre Gersthof-St.-Leopold in Währing.

Vom Büro des Bürgermeisters ins Bundeskanzleramt
Auch Bundeskanzler Kurz erhielt am Dienstag Besuch von den „Heiligen Drei Königen“. Dabei wurde auf den gebührenden Abstand nicht vergessen.

Die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures überreichte im Rahmen der Aktion im Parlament eine Spende. Ministerin Susanne Raab erhielt den Segen von Caspar, Melchior und Balthasar dieses Jahr auf virtuellem Wege. „Dass trotz der Corona-Pandemie die Sternsingeraktion auch dieses Jahr stattfinden kann, freut mich persönlich sehr“, so Raab.

Am Josefsplatz vor der Hofburg wurde hingegen Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka der Segen überbracht: Die Gruppe übermittelte ihm die Friedensbotschaft für das Jahr 2021 und brachte den Sternsinger-Segen am Türstock zum Eingang in das Parlament an.

Bereits am 30. Dezember durfte sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen über ein Ständchen - allerdings vom Tonband - freuen.

Fakten über die Sternsingeraktion

Die Sternsingeraktion gibt es seit 1954. Bisher wurden im Rahmen der Aktion über 470 Millionen Euro Spenden gesammelt. „Mit den gesammelten Spenden tragen die Sternsinger der Katholischen Jungschar den Segen auch in die Welt hinaus. Die Spenden für Not leidende Mitmenschen in den Armutsregionen der Welt sind nötiger denn je. Die Corona-Pandemie hat die bittere Armut noch verstärkt“, so die Dreikönigsaktion. Dieses Jahr wird die Spendenaktion Kindern in Südindien gewidmet.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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