21.11.2020 14:33 |

Strenge Kontrollen

Seit Lockdown beinahe 800 Verstöße geahndet

Seit Beginn des verschärften Lockdowns am vergangenen Dienstag hat die Polizei bis inklusive Freitag 796 Verstöße gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Österreich geahndet. In 617 Fällen gab es Anzeigen und in 171 Fällen Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz. Acht weitere Organmandate wurden nach dem Epidemiegesetz verhängt. In Wien wurde am Freitag etwa der Betreiber eines Punschstandes angezeigt.

Der Betreiber hatte den Punschstand am Graben in der Wiener Innenstadt geöffnet, berichtete das Innenministerium. Dort schritt die Wiener Polizei kurz vor 18 Uhr ein, weil Kunden die Getränke „unmittelbar im Nahbereich konsumierten“. Rund 30 Personen hielten sich dort auf, teilweise in Gruppen vor dem Geschäft und teilweise im Inneren. Sicherheitsabstände wurden mehrfach nicht eingehalten.

Betreiber angezeigt
Beim Eintreffen der Polizei zerstreuten sich die Gruppen teilweise und verließen den Punschstand. Der Betreiber wurde bei der zuständigen Gesundheitsbehörde angezeigt. Diese müsse noch klären, ob ein strafbares Verhalten vorliegt. Von den Kunden wurde niemand angezeigt.

Die meisten der 796 Anzeigen und Organmandate innerhalb der vergangenen vier Tage wurden in Wien verhängt (296), gefolgt von Oberösterreich (120) und Niederösterreich (104). Die Polizei in der Steiermark behandelte 99 solcher Fälle, in Tirol 98, in Kärnten 36, in Salzburg 25. Im Burgenland gab es 14 geahndete Verstöße und in Vorarlberg vier.

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