27.10.2020 06:30 |

Klare Ansage

„Im ,Riesen‘ eigentlich besser als im Slalom“

Platz 18 beim Slalom von Kitzbühel im Jänner 2019 ist das bislang beste Weltcupergebnis des Dornbirners Mathias Graf. Nach seinem Skiwechsel von Rossignol zu Kästle, möchte der 24-Jährige aber auch im Riesentorlauf Gas geben. Dass er es kann und er sich auch nicht vor Sölden-Sieger Lucas Braathen (Nor) versecken muss, hat Graf bereits bewiesen. 

Während der 22-jährige Bregenzerwälder Thomas Dorner seinen Auftakt in die Weltcupsaison mit dem Riesentorlauf in Sölden bereits hinter sich hat, heißt es für seinen ÖSV-Kollegen aus der „Weltcup-Technik-2“-Gruppe, den Dornbirner Mathias Graf, noch warten. „Geplant ist, dass ich mit zwei Europacup-Slaloms in Norditalien am 17. und 18. Dezember einsteige“, erklärt der 24-Jährige, den der späte Saisonstart nicht stört. „Nach meinem Materialwechsel im Sommer von Rossignol zu Kästle bin ich froh, dass mein Servicemann Elias Hagspiel und ich noch etwas mehr Zeit für die Feinabstimmung haben.“

Ob der Heeressportler, der zuletzt im Südtiroler Schnalstal bei Top-Bedingungen trainieren konnte, auch bei den ersten Weltcupslaloms der WM-Saison am 21. und 22. Dezember in Alta Badia und Madonna di Campiglio (beide It) mit von der Partie sein wird, ist noch offen. „Das war bislang noch kein Thema, wir wissen auch noch nicht, wie eine mögliche Quali ausschauen wird“, sagt Graf.

Diese Woche geht es für Mathias nach Sölden, wo er eventuell auch den einen oder anderen Riesentorlauf-Schwung ziehen wird. „Wenn ich den ,Riesen’ trainieren kann und ins Fahren komme, bin ich dort sogar besser als im Slalom“, verrät Graf, der im Europacup bereits zwei Podestplätze im RTL holen konnte.

Als er im Dezember 2018 in Funasdaelen (Swe) Dritter wurde, fehlte ihm nur ein Hundertstel auf den zweitplatzierten Lucas Braathen. Der Norweger gewann am letzten Wochenende den Weltcupauftakt in Sölden.

Peter Weihs
Peter Weihs
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