Roman-Verfilmung

"Oskar und die Dame in Rosa" - Drama mit Humor

Kino
13.10.2010 16:20
Der zehnjährige Oskar (Amir) ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Sein junges Leben hat ein brutales Ablaufdatum. Enttäuscht von seinen Eltern, die ihm die bittere Wahrheit vorenthalten und sich in vage Phrasen flüchten, findet er in Rose (Michele Laroque), einer resoluten Pizzabäckerin, eine Wegbegleiterin, die ihm hilft, seine Zukunft im Zeitraffer zu durchleben - so, als würde jeder Tag zehn Jahre umfassen...

Diese anrührende Geschichte hat in Buchform mehr Gewicht: Der französische Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt ("Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran") nahm sich selbst der Adaption seines titelgebenden melodramatischen Beststellers an und dies durchaus mit Fantasie und Sentiment(alität).

Dennoch verliert die zarte Poesie des schmalen Briefromans in ihrer bemühten und doch recht plakativen Übertragung und versteigt sich zudem in pseudophilosophische Exkursen und naivem Symbolismus. Taschentücherkino für die, die sich darauf einlassen wollen.

von Christina Krisch, Kronen Zeitung

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