11.10.2020 12:58 |

Sprengsätze explodiert

18 Tote bei Bombenanschlägen in Afghanistan

Bei zwei Bombenanschlägen in Afghanistan sind am Wochenende mindestens 18 Menschen getötet worden. In der nördlichen Provinz Sar-e Pul kamen am Samstag 13 Menschen um - unter ihnen drei Zivilisten -, als ein Sprengsatz neben einem vorbeifahrenden Fahrzeug explodierte. Außerdem wurden drei Soldaten verwundet. 

Der Provinzrat Aminullah Aydin sagte am Sonntag, dass in den vorangegangenen 48 Stunden mindestens 46 afghanische Sicherheitskräfte in verschiedenen Teilen der Provinz von den Taliban getötet, verwundet oder gefangen genommen wurden.

Ebenfalls am Samstag explodierte ein Sprengsatz am Straßenrand in der südlichen Provinz Helmand, als ein Bus vorbeifuhr. Mindestens fünf Menschen wurden nach Regierungsangaben getötet, mindestens zehn Menschen verletzt. Die Regierung machte die Taliban für die Tat verantwortlich.

Blutiger Konflikt tobt seit 20 Jahren
Der blutige Konflikt zwischen der Regierung in Kabul und ihren westlichen Alliierten auf der einen und den Taliban auf der anderen Seite tobt schon seit fast 20 Jahren. Friedensgespräche haben im September begonnen, bisher aber ohne Fortschritte. US-Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch überraschend einen vollständigen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan zum Jahresende an.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).