Zac im Tränenmeer

"High School"-Star Efron in "Wie durch ein Wunder"

Kino
06.10.2010 15:43
Wenn Kinderstars und Teenie-Idole erwachsen werden, stehen sie oft vor einem großen Problem: Wenn sie weiter als Schauspieler arbeiten wollen, müssen sie irgendwann auch erwachsene Rollen spielen. Viele schaffen den Sprung ins ernsthafte Fach nicht. Zac Efron dagegen beweist in seinem neuen Film, dass er nicht nur gut aussehen kann, sondern wirklich Talent hat. Den rührseligen Film "Wie durch ein Wunder" kann sein starker Auftritt aber nicht retten.

Der Schwarm vieler jungen Mädchen zwischen 11 und 19, der als singender Basketballer in den "High School Musical"-Filmen weltberühmt wurde, hat sich an einer dramatischen Rolle versucht - und die Herausforderung gemeistert. Er spielt er den jungen Charlie St. Cloud, der seinen kleinen Bruder Sam (Charlie Tahan) auf tragische Weise bei einem schweren Autounfall verliert, bei dem auch er selbst lebensgefährlich verletzt wird.

Weil er Sam vor dessen Tod versprochen hatte, immer für ihn da zu sein, bleibt er ihm auf wundersame Weise verbunden und kann seinen Geist auch nach dem Tod noch sehen. Jeden Abend kurz vor Sonnenuntergang trifft er seinen toten Bruder im Wald. Während seine Mutter Claire (Kim Basinger gibt sich in einem Kurzauftritt die Ehre) wegzieht und ein neues Leben beginnt, gibt Charlie seine Studien-Pläne und sein großes Hobby, das Segeln, auf, wird Friedhofswärter und von seiner Stadt als Eigenbrötler abgestempelt. Als er sich aber in die schöne Tess (Amanda Crew) verliebt, muss er sich entscheiden, ob er sein Leben nicht doch wieder in die Hand nehmen will.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Ein rührseliges Märchen, Regie: Burr Steers, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Ben Sherwood, das sich zusehends in übersinnlich-sentimentalen Kitsch verliert, und die Logik auch gleich auf dem Gottesacker begräbt. Teeniestar Zac Efron steuert voll verhaltenem Charme und mit etlichen Seelenballastfendern auf so manch inhaltliche Untiefe zu. Kim Basinger überzeugt in besorgter Mutterrolle.

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