Kein Abstand:

Ärger über viele Schulbusse

Das allmorgendliche Bild regt derzeit auf: Dicht an dicht stehen die Kinder im Schulbus oder drängen sich zu dritt in eine Sitzreihe. Bei der Heimfahrt nach dem Unterricht ist die Situation ähnlich. Gerade in Corona-Zeiten schlagen Eltern deshalb Alarm. Beim Verkehrsverbund versucht man, die Wogen zu glätten.
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Der Ärger bei vielen Eltern ist groß: „Da wird überall großes Tamtam um Babyelefanten und Sicherheitsabstand gemacht. Und im Schulbus stehen oder sitzen die Kinder ganz dicht beisammen“, bringt es ein Vater am „Krone“-Telefon auf den Punkt. Auch beim Verkehrsverbund Ostregion (VOR) häufen sich die Beschwerden über das Gedränge in den Bussen. Erzürnte Eltern fordern jetzt rasche Lösungen; jedes Kind sollte einen Sitzplatz haben.

Dafür müsste allerdings die Kapazität an Bussen erhöht werden. „Das würde aber viele der betroffenen Unternehmer vor Probleme stellen“, weiß man beim VOR. Denn sie würden zwar in der Früh mehr Schülertransporte abwickeln, aber den ganzen restlichen Tag über nicht mehr: „Das wäre wirtschaftlich kaum machbar“, heißt es. Zudem setzt man beim Verkehrsverbund darauf, dass sich die Situation nach den ersten Schulwochen bessern werde.

Generell ist „Einschlichten“ der Kinder in öffentlichen Schulbussen aber nicht verboten. Denn dort gelte die Abstandsregel nicht, berichtet der ORF. Allerdings ist der Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

Ch. Weisgram, Kronen Zeitung

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