24.09.2020 08:59 |

Prüffrist verlängert

EU nimmt Fitbit-Deal mit Google genauer unter Lupe

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die 2,1 Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) schwere Übernahme des amerikanischen Fitnessarmband-Herstellers Fitbit durch den Internetriesen Google noch genauer unter die Lupe. Die EU-Kommission verlängerte ihre vertiefte Prüfung nun bis zum 23. Dezember, wie die EU-Behörde mitteilte.

Dies sei in Übereinstimmung mit den Parteien erfolgt. Google hatte angeboten, die Fitbit-Gesundheitsdaten nicht für gezielte Werbeanzeigen zu nutzen. Die Bedenken der Kartellwächter konnte der Konzern damit aber nicht aus dem Weg schaffen. Diese könnte dazu führen, dass die geplante Übernahme an Auflagen geknüpft oder sogar untersagt wird. Ursprünglich sollte das Ergebnis bis spätestens 9. Dezember feststehen, nun wurde der Prüfungszeitraum um zwei Wochen verlängert.

Google hatte Anfang November des vergangenen Jahres Pläne zur Übernahme von Fitbit für gut zwei Milliarden Dollar bekannt gegeben. Dabei hieß es, dass Daten des Fitness-Spezialisten nicht für personalisierte Werbung verwendet werden sollen. Datenschutzorganisationen befürchten allerdings, dass Google die wertvollen Gesundheits- und Positionsdaten von Fitbit auswerten könnte, um seine ohnehin schon dominante Stellung auf dem Markt für Online-Werbung zu stärken.

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