
Innsbrucks Vize-BM Johannes Anzengruber macht sich große Sorgen um den Tourismus in Innsbruck: Er fordert vertrauensbildende Maßnahmen!
Die Sommersaison war in Tirol sehr erfolgreich. Davon abgekoppelt müsse man jedoch den Städtetourismus sehen. „Städtetourismus funktioniert anders. Wir haben in Innsbruck einen traditionell hohen Anteil an Gästen aus Übersee oder Asien, die komplett weggebrochen sind. Die Innsbrucker Beherbergungsbetriebe verzeichneten im August ein Minus von 38,7% im Vergleich zum August 2019“, erklärt Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, der auch für den Tourismus in Innsbruck politisch verantwortlich ist.
Nur wenig positive Entwicklung
Seit Jahresbeginn beträgt das Minus sogar 61,3%. Gäste aus China (-99,3%), Indien (-97,7%), Russland (-93,8%) oder den USA (-94,4%) reißen aufgrund der Reisebeschränkungen ein riesiges Loch in die Nächtigungsstatistik. Hier stimmt auch die positive Entwicklung bei Gästen aus Deutschland (+ 12,6%) und der Schweiz (+11,6%) nur bedingt positiv.
„Nachdem Innsbruck jetzt orange leuchtet und auch Deutschland kritisch auf Innsbruck blickt, gilt es, alles zu unternehmen, die steigenden Zahlen der Corona-Infizierten rasch in den Griff zu bekommen. Durch vertrauensbildende Maßnahmen sollen Gäste davon überzeugt werden, dass sie in Innsbruck einen sicheren Aufenthalt verbringen können“, sagt Anzengruber. Es müsse einfach schneller getestet, nachverfolgt und positive Fälle isoliert werden: „Je schneller wir bei Tests, Testergebnissen, Tracing und Isolation sind, desto schneller werden wir Herr der Lage.“










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.