19.07.2020 06:00 |

Rechtsextremismus

„Graue Wölfe“ sogar bei der deutschen Bundeswehr?

Deutschland hat Sorgen wegen seiner Bundeswehr, die heute eine Berufsarmee ist. Es tauchen immer neue Probleme mit Rechtsextremismus auf.

Begonnen hat es mit rechtsextremen Zellen in der Eliteeinheit der Armee, die ein „Eigenleben“ entwickelten. Am Wochenende schockten Nachrichten aus dem Verteidigungsministerium, wonach 60.000 Schuss Munition und mehrere Kilo Sprengstoff „abgängig“ seien. Im Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus ist die Öffentlichkeit aufgeschreckt, aber es kann sich genauso um schlampige Manöverabrechnungen handeln.

„Zumindest eine fehlende Verfassungstreue“
Für Überraschungen sorgen jedoch auch Ermittlungen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) zu vier Extremismus-Verdachtsfällen in der Bundeswehr im deutsch-türkischen Milieu. Es soll sich um „Graue Wölfe“ handeln.

In einem Fall begründeten Erkenntnisse „zumindest die Feststellung einer fehlenden Verfassungstreue“. Die Person wird damit der MAD-Kategorie „orange“ zugeordnet; die Kategorie „rot“ umfasst bestätigte Extremisten.

Rund 11.000 „Graue Wölfe“ in Deutschland
Die türkischen „Grauen Wölfe“ („Ülkücü-Bewegung“) werden vom deutschen Verfassungsschutz als rechtsextremistische Ausländerorganisation eingeordnet. Die Regierung beziffert ihr Mitgliederpotenzial auf etwa 11.000 Personen in Deutschland.

Kronen Zeitung/krone.at

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