15.07.2020 18:34 |

Jetzt im Kino

Scoobys spaßige Rückkehr auf die große Leinwand

Seit mittlerweile 51 Jahren lösen der verfressene Hund Scooby und sein Freund Shaggy zusammen mit den Detektiven Fred, Velma und Daphne erfolgreich als berühmte Mystery Inc. rätselhafte Kriminalfälle. Jetzt erzählt der kunterbunte Animationsfilm „Scooby! Voll verwedelt“ (ab 16.7. im Kino), wie sich das ängstliche Duo Scooby und Shaggy zum ersten Mal traf. Und sie müssen die wohl größte Verschwörung ihrer Schnüfflerkarriere aufdecken und Unheil abwenden.

Nach zahlreichen Hanna-Barbera-Animationsserien im TV und mehreren Kino-Abenteuern erleben neue und alte Mystery-Fans in „Scooby! Voll verwedelt“ in Spielfilmlänge die noch nie zuvor erzählte Geschichte über die Anfänge von Scooby-Doo und das größte Geheimnis in der Karriere der Mystery Inc.

Mystery Inc. muss die „Bellokalypse“ verhindern
Nach einer erfolgreichen Laufbahn als Privatschnüffler, in der sie Hunderte Fälle gelöst und Abenteuer zusammen bestritten haben, stehen Scooby und die Gang plötzlich vor dem größten Rätsel aller Zeiten: Eine geheimnisvolle Verschwörung plant, den Geisterhund Cerberus auf die Welt loszulassen. Während sie darum kämpfen, die „Bellokalypse“ aufzuhalten, entdeckt die Bande, dass Scooby ein geheimes Vermächtnis und eine große Bestimmung hat, die größer ist, als sich irgendjemand hätte vorstellen können.

In den USA wurde „Scooby!“ aufgrund der Corona-Pandemie als Video-on-Demand veröffentlicht, in Europa setzt man auf einen Kinostart. Der Film unter der Regie des animationserfahrenen Tony Cervone möchte alte und neue Fans von Scooby, der immerhin schon 51 Menschenjahre auf dem Buckel hat, zugleich ansprechen, was leider nur zum Teil gelingt. Während den jüngeren Zuschauern die farbenprächtigen Bilder und die Blödelei von Hund Scooby durchaus Spaß bereiten, dürften die vielen Anspielungen auf die früheren Erfolge der Trickfilmschmiede Hanna-Barbera neue Fans eher kalt lassen. Ältere Scooby-Kenner wiederum dürften die klassischen Kleinstadt-Mysteryelemente vermissen.

„Scooby!“ präsentiert sich als technisch einwandfrei inszenierter Animationsfilm, der eine Art Startpunkt für ein ganzes Hanna-Barbera-Universum sein möchte - und deshalb leider zu wenig Zeit für seine Hauptfiguren übrig hat. So geben sich neben den Detektiven von Mystery Inc. zahlreiche Figuren aus den klassischen Serien „Fliegende Männer und ihre tollkühnen Kisten“, „Captain Caveman and the Teen Angels“ und „Dynodog, der Wunderhund“ ein modernes Stelldichein.

Jede Menge Scooby-Slapstick für die jungen Zuschauer
Am Ende ist „Scoobys‘ erstes abendfüllendes Animationsabenteuer vor allem ein 90 Minuten langes Gag-Feuerwerk mit jeder Menge Scooby-Slapstick für die jüngeren Zuschauer, bei dem neben unzähligen Popkultur-Referenzen - ganz dem Zeitgeist entsprechend - auch die Superhelden nicht fehlen dürfen. Manchmal ist weniger aber einfach mehr ...

Kinostart von „Scooby! Voll verwedelt“: 16. Juli

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