„Der Fußball ist durch den VAR ganz sicher gerechter geworden, die großen Fehlentscheidungen gibt es nicht mehr in der Masse, 98 Prozent der VAR-Entscheidungen sind richtig“ – wenn Alfred Draxler, der als langjähriger Chefredakteur von „Sportbild“ ein Grandseigneur des Sport-Journalismus bei unseren deutschen Nachbarn ist, so spricht, dann hat das durchaus Gewicht. Der 73-Jährige sieht allerdings auch die Schattenseiten des VAR glasklar.
„Wir sind jetzt so weit, dass wir mit einer Art Fanatismus auch das kleinste Vergehen auflösen möchten. Ich habe das Gefühl, das ist jetzt der Volkssport im Fußball, auch in den leisesten Körperkontakt einzugreifen“, so Draxler bei „Sport und Talk im Hangar 7“ auf ServusTV.
Gibt’s den Einsatz künstlicher Intelligenz?
Zudem dauerten die Entscheidungen viel zu oft viel zu lange, „man traut sich gar nicht mehr zu jubeln, weil man sich denkt, dass da wahrscheinlich gleich einer kommt und sich den Fernseher anguckt.“
Generell schwant ihm, dass die Arbeit der Schiedsrichter – und letztlich auch des VAR – „eines Tages mit künstlicher Intelligenz“ erledigt werden könnte. Entsprechende Tests gebe es bereits, so Draxler …
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