22.02.2020 06:00 |

Auch zum Selbermachen

Das ist das gesündeste Brot von allen

 Zu Unrecht wird Brot oft als Dickmacher verteufelt. Doch Brot ist äußerst gesund und kann sogar beim Abnehmen helfen! Neue Studien haben die gesündesten Brotsorten ermittelt. Wir wollen Ihnen diese vorstellen.

Brot zählt bereits seit Jahrhunderten zu den Grundnahrungsmitteln im europäischen Raum. Es lässt sich einfach herstellen und liefert alle Nährstoffe, die der Mensch braucht. Einzig alle Sorten, denen viel Weißmehl und Zucker zugesetzt wurde, sollte man meiden. Dazu zählen zum Beispiel Toastbrot, Tramezzini oder Burger-Brötchen. Generell gilt: Je höher der Ballaststoffanteil, desto gesünder ist das Brot. Denn Ballaststoffe regen die Verdauung an und halten lange satt. 

1. Dinkelbrot: Dinkel enthält mehr Vitamine und Mineralstoffe als Weizen. Zudem gilt Dinkel als besonders bekömmlich. Schon im Mittelalter wusste man die Kraft des Dinkel zu schätzen. Die Benediktinerin und Medizinerin Hildegard von Bingen pflegte zu sagen: "Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner“.

2. Roggenbrot: Aufgrund des hohen Anteils an Ballaststoffen gilt auch Roggenbrot als besonders gesund. Da Roggen etwas schwerer verdaulich ist als Dinkel, sollten Sie nicht allzu viel davon verzehren. Roggenbrot strotzt nur so vor B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Jod und Fluor.

3. Gekeimte Brote: Eine besonders beliebte, neue Brottrendsorte ist gekeimtes Brot. Dieses besteht aus Getreide, das bereits zu keimen begonnen hat - dem Körper stehen so mehr verwertbare Nährstoffe zur Verfügung. Somit gilt gekeimtes Brot als Gesündestes überhaupt! Es passt perfekt zu allen herzhaften Aufstrichen, Käse und Schinken, aber auch zu Süßem wie Marmeladen oder Honig

Dinkelkeimbrot 

Sie können das gekeimte Brot aber auch selbst herstellen. Dafür brauchen Sie folgende Zutaten:

Geben Sie Dinkelkörner, Leinsamen und Amaranth in ein Keimglas und füllen Sie dieses mit Wasser. Lassen Sie die Körner rund 2 bis 3 Tage keimen, spülen Sie die Körner aber immer wieder durch, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn ein weißer Keimling zu sehen ist, können Sie den Inhalt des Glases mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Wasser mischen. Wenn ein dicker Brei entstanden ist, streichen Sie diesen auf ein Backblech und backen dieses rund 4 bis 5 Stunden auf niedriger Temperatur (50 ° Celsius). Das Brot können Sie rund 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren. 

Dieser Artikel entstand in redaktioneller Unabhängigkeit. Als Amazon-Partner verdienen wir aber an qualifizierten Verkäufen. Die Preise können tagesaktuell abweichen.

Silvia Kluck
Silvia Kluck
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