Zwischenfall in Bayern

Lokführer verhindert Zugunglück an Tiroler Grenze

Tirol
23.01.2020 14:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Brenzliger Zwischenfall am späten Mittwochnachmittag im bayerischen Griesen nahe der Tiroler Grenze! Durch seine geistesgegenwärtige Reaktion hat ein Lokführer auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Ehrwald eine Kollision mit einem anderen Zug und somit wohl gerade noch ein Unglück verhindert.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, fuhr der Zug gegen 17.00 Uhr auf den Haltepunkt Griesen zu, während dort noch ein Gegenzug stand. Gerade noch rechtzeitig bemerkte der Lokführer des mit etwa 60 Stundenkilometer fahrenden Zuges das Hindernis. Nach einem heftigen Bremsmanöver kam der Zug rund 25 Meter vor der wartenden Garnitur zum Stehen.

Züge evakuiert
„Beide Zuggarnituren wurden anschließend mit Hilfe der alarmierten Feuerwehr evakuiert“, heißt es vonseiten der deutschen Bundespolizei. Die rund 60 Fahrgäste mussten in Busse umsteigen. Verletzt wurde niemand.

Ermittlungen laufen
Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, ist bisher unklar. Ein technischer Defekt oder menschliche Unachtsamkeit könnten infrage kommen. Beide Möglichkeiten werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen überprüft, hieß es weiter.

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