22.01.2020 09:00 |

ÖGK-Vorstoß bei Kuren

„Krone“-Leser: „Auch die Buschenschank hilft!“

Nach dem Vorstoß von ÖGK-Obmann Matthias Krenn (FPÖ), bei Kuraufenthalten strengere Kriterien anzusetzen, gehen die Wogen hoch. Was die „Krone“-Leser davon halten und warum Sie diese Richtlinien ablehnen oder unterstützen, lesen Sie hier.

Einiges soll sich zukünftig im Bereich des Gesundheitswesens ändern, wenn es nach Matthias Krenn, dem Obmann der neuen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), geht. Vor allem der - seiner Meinung nach - zu häufigen und leichtfertigen Vergabe von Kuren, muss Einhalt geboten werden. Die Meinung der Leser spaltet sich hier in ein Pro- und Kontralager auf, wobei es auch Verständnis gibt, für die Argumente der jeweils anderen Fraktion. „Die Kur dient mir dazu, mich für drei Wochen um mich selbst zu kümmern und das alles zu tun, was mir hilfreich dabei ist“, meint etwa antimedia. 

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antimedia
Die Kur dient mir dazu mich für drei Wochen um mich selbst zu kümmern und das alles zu tun was mir hilfreich dabei ist. Die Möglichkeiten sich in der freien Zeit selbst zu beschäftigen sind vorhanden und ausreichend. Ich nehme die Zeit um wann und wo es geht zu trainieren und meine Fitness zu steigern. Leider hab ich auch schon Leut erlebt die das Ganze als Urlaub empfinden und dann auch noch jammern wenn sie körperliche Aktivitäten machen müssen. Diese Personen klagen auch noch das die Behandlungen zu anstrengend sind und es ihnen nur schlecht geht. Auf Deutsch, notorische Jammerer! Bitte an diese Leute, nehmt denjenigen, die solche für mich sehr guten Einrichtungen, ernst nehmen und auch etwas für ihre Genesung oder Linderung ihrer Beschwerden etwas tun wollen nicht den Platz weg sondern bleibt einfach zuhause und trinkt dort euer Safterl ohne das ihr nicht auskommen könnt!!
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freiemeinungmn
Das tolle an einer Kur ist, dass man ganz einfach einmal Zeit für sich hat. Man betreibt viel Sport, macht viele Anwendungen, isst gesund und hat Zeit die Seele baumeln zu lassen. Ab 22 Uhr muss man im Zimmer sein und man hat einen Stundenplan der einem nicht viel Freizeit lässt. Nach meiner Erfahrung wird die Freizeit von den meisten zu Wanderungen oder Spaziergängen genutzt oder um etwas zu schwimmen oder in der Sonne zu liegen. Es gibt allerdings immer wieder vereinzelte schwarze Schafe die den ganzen Tag auf der Terrasse sitzen und ein Bier nach dem anderen trinken und sich bei der Gymnastikstunden drücken wollen. Diesen, wirklich Vereinzelten, hat man dann solche Androhungen zu verdanken.
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Die Vergabe passt hier einfach nicht. Ich kenne Leute, die schon etliche Male versucht haben einen Kuraufenthalt zu bekommen, aber niemals berücksichtigt wurden“, meint actionjackson. Oft wird auch die „Neidgesellschaft“ bekrittelt und dass den Leuten vom Umfeld heute „nichts mehr gegönnt wird“, wie Leser realist84 schreibt. 

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Slartibartfast
Mein Vater "durfte" nach seinem dritten Bandscheibenvorfall, im Alter von 55 Jahren und ein Leben voller Arbeit, für 4 Wochen auf Kur. Tschuldigens Herr Krenn (der Sie wahrscheinlich noch keine Tag körperliche Arbeit in Ihrem Leben gemacht haben), aber wenn er sich dann am Abend in den Buschenschank sitzt und ein, zwei Glaserl Wein trinkt, dann hat er sich das verdient. Elendige Neidgesellschaft.
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Wenig Verständnis herrscht indes für den „Buschenschank-Sager“ von Krenn. „Auch eine Buschenschank schafft Wohlbefinden und Genesung“ merkt etwa paba28 an und feivel ergänzt: „Wenn ich aber wegen einer neuen Hüfte nicht in die Buschenschank gehen darf, würde ich das nicht verstehen.“ Gleichzeitig beschweren sich aber auch etliche Leser, dass Ihnen schon des Öfteren auf Kuren Personen begegnet sind, die den Aufenthalt eher als Urlaub denn als Heilmaßnahme angesehen haben.

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feivel
Die Frage ist halt, warum bin ich auf Kur oder Reha. Bin ich z.B. wegen zu hohen Zucker, oder weil meine Triglyceride / Cholesterin zu hoch sind, dann wäre ein Besuch bei einer Buschenschank oder Konditorei eher konterproduktiv. Es ist auch vollkommen sinnbefreit, wenn ich nach einer schweren Lungenerkrankung oder Gefäßerkrankung heimlich rauche. Solche Personen sollte der Aufenthalt in Rechung gestellt werden. Wenn ich aber wegen einer neuen Hüfte nicht in die Buschenschenke gehen darf, würde ich das nicht verstehen.
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paba28
Auch eine Buschenschänke schaft wohl befinden und Genesung, und außerdem ist es für die Wirtschaft auch gut.
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schreiberin
Herr Krenn ist anscheinden nicht auf dem neuesten Stand, denn schon seit weit über einem Jahr heißt es nicht mehr Kur sondern Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA) und wird so gehandhabt, dass viele, die passieve Behandlungen brauchen würde, solche nicht mehr erhalten, sondern gezwungen werden, mit Geräten zu arbeiten. Nicht jeder der bereits in einem gesetzteren Alter ist kann da, gibt freiwillig auf und stellt keinen Kurantrag mehr. SO kann man natürlich die Klientel auch verringern. Das werden allerdings die Kurorte, die von den Gästen partizipieren, nicht unbedingt gut finden. Zu Recht!
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Wie sind Ihre Erfahrungen in diesem Bereich? Kennen Sie jemanden, der einen Kuraufenthalt hinter sich hat, oder waren Sie möglicherweise selbst schon auf Kur und haben eine interessante Geschichte dazu zu erzählen? Lassen Sie uns teilhaben und diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren!

Thomas Brauner
Thomas Brauner
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