Die 33-jährige Lehrerin Katharina Halter kämpft schon seit elf Jahren gegen die heimtückische Erkrankung Multiple Sklerose. Die Gefahr, dass sie bald nicht mehr ihrem Traumjob nachgehen kann, ist groß. Eine Therapie in Mexiko könnte die Krankheit aufhalten – nun bittet sie um Spenden, um sich behandeln lassen zu können.
Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine heimtückische Nervenkrankheit, die meist im jungen Erwachsenenalter beginnt. So auch bei Katharina Halter. Die heute 33-Jährige bemerkte schon im jungen Alter von 22 Jahren, dass mit ihrem Körper etwas nicht stimmt. Man nennt Multiple Sklerose auch „die Krankheit mit den tausend Gesichtern“ – was auch Katharina leidvoll am eigenen Leib erfahren musste. Wie sie der „Krone“ erzählt, äußert sich MS bei jedem anders.
An Arbeit ist manchmal nicht mehr zu denken
In ihrem Fall in Form regelmäßiger Ausfallerscheinungen. „Etwas im Körper funktioniert nicht“, erklärt sie ganz im Stile einer Lehrerin. Die gebürtige Bayerin wohnt seit vielen Jahren in Wien – unterrichtet hier aktuell Deutsch. In Anfällen sieht sie dann zum Beispiel nichts mehr oder hat derartig starken tagelangen Schwindel, dass an Arbeit oder ein normales Leben überhaupt nicht mehr zu denken ist.
Der letzte Anfall war erst im Jänner. In diesem Fall so starker Schwindel, dass nichts mehr stillgestanden ist. Und das vergeht dann auch nicht mehr so schnell
Katharina erzählt über die heimtückische Erkrankung Multiple Sklerose
Katharina will weiter als Lehrerin unterrichten
Mit hochdosiertem Cortison werden im Krankenhaus die Entzündungen abgedämpft, geheilt wird die Krankheit dadurch jedoch nicht. Seit Jahren lebt Katharina nun in Angst vor den nächsten Anfällen. Und auch in der ständigen Angst, plötzlich nicht mehr ihrem Traumjob als Lehrerin nachgehen oder gar nicht mehr gehen zu können. Eine teure Stammzelltransplantation, bei der mit Chemotherapie das Immunsystem ausgelöscht und mit zuvor entnommenen Stammzellen wieder neu aufgebaut wird, gibt es. Sie wird jedoch nicht von der Krankenkasse unterstützt.
Therapieplatz zugesagt, Finanzierung fehlt noch
„Ursprünglich wollte ich die Therapie in Russland durchführen lassen“, erzählt Katharina der „Krone“. Aus Kriegsgründen sei das nun nicht mehr möglich – die Wahl fiel auf Mexiko, das mittlerweile zur medizinischen Anlaufstelle Nummer eins für MS-Patienten geworden ist. Einen Therapieplatz hat die 33-Jährige schon ab Ende April. Nur: Das Geld fehlt. Bis Ende Februar, maximal bis Ende März, muss Katharina 60.000 Euro für die Therapie zusammenkratzen.
Im Idealfall kommt es durch die Therapie zu einem kompletten Stillstand der Krankheit. Man kann durchaus von Heilung sprechen.
Katharina hofft im Gespräch mit der „Krone“ auf die Finanzierung der Therapie
Freunde richteten ein Spendenkonto ein
Und hofft auf die Mithilfe der „Krone“-Leser. Enge Freunde von Katharina organisierten auf „Go Fund Me“ eine Spendensammlung, um Katharina trotz ihrer Krankheit die teure Therapie und damit auch eine Zukunft als berufstätige Lehrerin zu ermöglichen. Durch die Therapie, erzählt die 33-Jährige, wäre es möglich, die Krankheit aufzuhalten. Etwas mehr als 18.000 der 60.000 Euro kamen bereits zusammen.
Wenn auch Sie Katharina helfen wollen, können Sie das auf der „Go Fund Me“-Spendenseite oder per Banküberweisung an das Konto von Katharina Halter, IBAN: DE63 1203 0000 1083 3671 67.
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