Skurrile Geisterstadt

„Ghost Town Anthology“: Gestalten im Nebel

Kino
15.01.2020 15:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein verwaister Weiler in den Weiten Quebecs. Verlassene Höfe, marode Baumaschinen, Zeichen schwindenden Lebens. Und eine einsame Landstraße, auf der sich ein Unglück ereignet. Ein kollektives Trauma, das diesen Ort in eine Art Ausnahmezustand versetzt. Denn die Trauerarbeit nimmt bald obskure Auswüchse an. Gestalten tauchen stumm auf, nahezu epidemisch, unter ihnen auch der auf der Straße ums Leben gekommene Simon, dessen Gebeine wegen des Frosts eigentlich in einem Schuppen liegen ...

Regisseur Denis Côtés Geisterstadt-Plot ist eine skurrile Parabel auf die um sich greifende Landflucht, verquickt mit SciFi-Elementen, die auf perfide Weise fesseln.

Eine beklemmende Variation von Atom Egoyans „Sweet Hereafter“, die die Auswirkungen eines Unglücks auf eine ländliche Gemeinde zeigt. Als sture Bürgermeisterin brilliert Diane Lavallée.

Kinostart von „Ghost Town Anthology“: 17. Jänner.

Christina Krisch, Kronen Zeitung

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