Subventionen weg:

Sozialmärkte sind jetzt selbst in Not

Sieben sogenannte Sozialmärkte bieten in Niederösterreich für Menschen, die an oder unter der Armutsgrenze leben müssen, Waren zu leistbaren Preisen. Gleichzeitig finden Langzeitarbeitslose hier einen Job. Bisher. Denn jetzt werden finanzielle Förderungen gestrichen, Personalabbau droht, man hofft auf Helfer.

Mehr als 27.000 Armutsgefährdete zwischen Enns und Leitha sind auf die günstigen Lebensmittel und Alltagswaren aus den Sozialmärkten angewiesen. „Dadurch werden auch 11.000 betroffene Kinder vor dem Hungerleiden bewahrt“, sagt Wolfgang Brillmann. Doch über der von ihm geleiteten SAM-NÖ-Gesellschaft, die Sozialmärkte in Amstetten, Heidenreichstein, Mödling, Stockerau, Ternitz und Tulln sowie Verkaufsstellen in St. Valentin, Horn und Waidhofen an der Ybbs betreibt, brauen sich dunkle Wolken zusammen: „Das Arbeitsmarktservice und das Land sind als Förderer ausgestiegen.“

Klares Ziel von Brillmann & Co. ist es, die Versorgung der Bedürftigen aufrechtzuerhalten. Die Personalkosten müssen dafür aber sinken. Daher droht jetzt massiver Job-Abbau. Um den Betrieb gewährleisten zu können, braucht es aber Mitarbeiter. Brillmann: „Wir appellieren an alle Menschen, denen es besser geht, bei uns als ehrenamtliche Helfer einzusteigen.“

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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