04.10.2019 15:00 |

Schlug auch in Wien zu

Als „Klimatechniker“ Hotelsafes geplündert

Seine Masche war stets dieselbe und funktionierte weltweit: Getarnt als Klimatechniker verschaffte sich der Verdächtige Zutritt zu Hotelzimmern und plünderte die Safes. So ließ der Mexikaner im Intercontinental in Wien Schmuck um 133.000 Euro mitgehen. Nun klickten für den Serientäter die Handschellen.

Getarnt in Arbeitsmontur, klopfte der 53-Jährige an die Hotelzimmertür. Die Klimaanlage im Zimmer müsse überprüft werden. Dank schauspielerischer Glanzleistung hatten die ahnungslosen Opfer keine Bedenken - und ließen den Dieb unbeobachtet schalten und walten.

Coups von Australien bis Amerika
Genau auf diese Momente hat der Mexikaner mit peruanischer Herkunft gewartet. Nachdem er blitzschnell die meist offen stehenden Zimmersafes geplündert hatte, verwandelte sich der „Arbeiter“ in einen Gentleman im feinen Zwirn und verließ unerkannt die Hotels. Von Australien bis Amerika schlug der Serientäter zu.

Festnahme in Mailand
Auf seiner „Welttournee“ machte er auch in Wien Station: Im April spazierte der „Klimatechniker“ mit Schmuck um 133.000 Euro aus dem Intercontinental im 3. Bezirk. Nach seinem jüngsten Coup in Rom (200.000 Euro Schaden) ging der unter anderem per österreichischem Haftbefehl gesuchte Dieb nun dank aufmerksamer Angestellter in einem Luxushotel in Mailand ins Netz.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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