25.09.2019 10:31 |

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Hacker können via Internet Explorer den PC kapern

Microsofts Browser-Oldie Internet Explorer ist kaum totzukriegen. Obwohl es mit Microsoft Edge schon seit drei Jahren einen Nachfolger gäbe, nutzen immer noch 4,4 Prozent der PC-Nutzer den Internet Explorer. Eine neu entdeckte Lücke im Uralt-Browser, über die Angreifer den kompletten PC übernehmen können, sollte nun aber auch die letzten Internet-Explorer-User zum Umstieg bewegen.

Wie das IT-Magazin „PC World“ berichtet, haben Google-Sicherheitsforscher die Lücke entdeckt und sie Microsoft gemeldet. Dem Redmonder Software-Riesen zufolge können Angreifer über die Lücke unter Windows 7, 8.1 und 10 „die gleichen Berechtigungen wie der aktuelle Nutzer“ erlangen. Ist der User als Administrator eingeloggt, kann sich somit auch ein Angreifer als Administrator ausgeben und mit dem PC tun und lassen, was er will. Ein Update wurde bereits bereitgestellt.

Hören Sie auf, Internet Explorer zu verwenden!
Die einfachste Lösung für den Windows-User: Hören Sie auf, den Internet Explorer zu verwenden! Mit Edge bietet Microsoft schon seit drei Jahren einen mäßig beliebten, aber zeitgemäßen Ersatz an. Überdies gibt es etliche kostenlose Alternativen - etwa Google Chrome, Mozilla Firefox oder Opera.

Google Chrome ist heute der Browser-Platzhirsch
Als populärste Internet-Explorer-Alternative gilt heute Chrome. Der Google-Browser hat global gesehen nach Zahlen des Analyseportals „Statcounter“ am Desktop einen Marktanteil von über 71 Prozent, dahinter folgen Firefox mit 9,52 Prozent, Apple Safari mit 5,8 Prozent und Microsoft Edge mit 4,71 Prozent. Der Internet Explorer wird aktuell immer noch auf 4,4 Prozent der Computer verwendet. Opera hat einen Marktanteil von 2,46 Prozent.

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