05.06.2019 11:30 |

„Krone“-Ombudsfrau

Leserin war plötzlich nicht mehr krankenversichert

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt oder ins Spital - und erfahren dort, dass Sie nicht mehr krankenversichert sind. Das passierte einer Leserin aus Wien. Anschließend spielten Krankenkasse und Sozialamt Pingpong und gaben sich gegenseitig die Schuld. Erst die Ombudsfrau konnte der Frau helfen!

Beim Abholen eines Rezepts für wichtige Medikamente und bei einer Spitalsuntersuchung fiel Frau P. aus allen Wolken - ihr wurde nämlich mitgeteilt, dass sie zurzeit nicht sozialversichert sei. Die Mindestsicherungsbezieherin aus Wien wandte sich daraufhin an die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK). Und bekam die Auskunft, dass eine Bestätigung des Sozialamts, der MA 40, fehle. Auch dort fragte die Leserin nach - mehrmals und ohne Erfolg. „Man hat mir lapidar gesagt, dass ich nicht so oft anrufen solle und das Problem bei der Krankenkasse und nicht beim Amt liege“, wandte sich die Wienerin letztlich hilfesuchend und völlig verzweifelt an die Ombudsfrau.

Laut Sozialamt war technischer Fehler schuld
Die Ombudsstelle der WGKK informierte uns auf Anfrage, dass Frau P. von der MA 40 mit 31.12.2018 von der Krankenversicherung abgemeldet worden sei, es seither keine neue Anmeldung gab und daher kein Versicherungsschutz bestehe. Nachdem sich die Ombudsfrau anschließend an die MA 40 wandte, klärte sich plötzlich alles auf. Die Leserin sei nun laufend und dauerhaft versichert, teilte man uns mit. Auf Nachfrage, warum es überhaupt zur Abmeldung der Krankenversicherung gekommen sei, meinte man knapp, dass in Einzelfällen hin und wieder technische Fehler - die nie gänzlich auszuschließen seien - bei der Datenübertragung auftreten können.

Komisch nur, dass man das erst herausgefunden hat, nachdem sich die Ombudsfrau eingeschaltet hat…

 Ombudsfrau
Ombudsfrau

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