Sa, 20. April 2019
22.03.2019 10:00

Schock-Geständnis

Emilia Clarke wäre fast an Hirnblutung gestorben

Emilia Clarkes „Game of Thrones“-Charakter Dannerys Targaryan ist möglicherweise die am meisten verehrte Serienfigur in der Geschichte des Fernsehens. Jetzt schockt die schöne Darstellerin ihre Fans mit dem Geständnis, dass sie im echten Leben die erste Staffel beinahe nicht überlebt hätte.

„Als sich gerade alle meine Kindheitsträume erfüllt hatten, verlor ich zuerst fast meinen Verstand und dann fast mein Leben.“ Im Magazin „New Yorker“ schockt Emilia Clarke „Enterpress News“ zufolge jetzt mit der Enthüllung, dass sie das Finale von „Game of Thrones“ um ein Haar nicht erlebt hätte. Denn sie erlitt gleich zwei Aneurysmen in ihrem Gehirn.

Zusammenbruch nach Work-out
Die taffe Daenerys Targaryen hatte am 11. Februar 2011 grade die erste Staffel der Kultserie abgedreht. Nach einem Work-out mit ihrem Trainer brach die damals 24-Jährige im Badezimmer zusammen.

In der Notaufnahme zeigte ein MRI-Scan, dass sie eine sogenannte Subarachnoidalblutung erlitten hatte. Es ist eine lebensgefährliche Art von Schlaganfall, bei dem Blut in die Zwischenräume des Hirns läuft.

Nach einem „kleineren Eingriff“ verlor sie vier Tage später plötzlich die Fähigkeit, zu sprechen oder Sprache überhaupt nur zu verstehen: „Ich wurde zurück auf die Intensivstation gebracht. Nach einer Woche ging die Aphasie zurück. Ich konnte wieder sprechen und mich an meinen Namen erinnern.“

Einen Monat später wurde sie nach Hause entlassen und kehrte an den Set zurück. Clarke: „Ich war sehr unsicher, habe mit mir kämpfen müssen. Ich habe jede Minute eines jeden Tages gedacht, dass ich sterben würde.“

Ich habe vor Schmerzen gebrüllt“
2013 ließ sie sich ihr Gehirn zur Vorsicht erneut per MRI scannen. Ihr Arzt entdeckte dabei ein zweites Aneurysma - doppelt so groß wie das letzte. Wieder musste sich die Schauspielerin einem minimalinvasiven Eingriff unterziehen - der völlig danebenging: „Als ich aufwachte, habe ich vor Schmerz gebrüllt. Ich litt unter massiven Blutungen und die Ärzten haben mir klargemacht, dass sie mich sofort wieder operieren müssten. Diesmal im großen Stil durch die Schädeldecke. Es gab keine Wahl, sonst wären meine Überlebenschancen nur sehr gering gewesen.“

Titanplatte im Kopf
Die „Mutter der Drachen“ überstand die große OP, doch die Heilungsphase war schwierig und schmerzhaft. Teile ihres Schädels hatten die Chirurgen durch eine Titanplatte ausgetauscht und Flüssigkeit lief aus einem Schlauch, der direkt in ihr Hirn führte: „Ich sah aus, als wäre ich in einem grausameren Krieg als Daenerys gewesen.“ Eine riesige Narbe zog sich von der Mitte ihres Kopfes bis zum Ohr. Diese ist inzwischen nicht mehr zu sehen, „doch das wusste ich am Anfang nicht“.

Inzwischen ist Clarke wieder völlig geheilt - körperlich als auch seelisch. Sie hat eine eigene Wohltätigkeitsorganisation ins Leben gerufen. „Same You“ (zu deutsch: „Dasselbe Du“) hilft Menschen, nach Schlaganfällen oder anderen Hirnschäden wieder zu genesen: “Deshalb fühle ich mich auch glücklich, dass ich das Ende von ‚Game of Thrones‘ miterleben darf. Für mich ist es gleichzeitig auch wieder ein neuer Anfang." 

„Endlose Dankbarbeit“
Sie habe damals bleibende Schäden befürchtet. „Konzentration? Gedächtnis? Sehvermögen? Heute sage ich, dass mir einzig der gute Geschmack für Männer abhanden kam“, witzelte Clarke in ihrem Aufsatz.

„Ich fühle endlose Dankbarkeit. Für meine Mutter und meinen Bruder, meine Ärzte, Krankenschwestern und Freunde“, schrieb die Britin wenige Wochen vor dem Start der finalen „Game of Thrones“-Staffel. „Ich bin so froh, hier zu sein und zu sehen, wie diese Geschichte zu einem Ende kommt und etwas Neues beginnt.“

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

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