Zugfenster zerstört

Lauter Knall in ÖBB-Garnitur sorgte für Aufregung

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage sorgte auf der Strecke der Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Tulln ein lauter Knall in den Zugwaggons für Schrecken unter Passagieren und Personal. Schon wieder wurde dabei ein Fenster durch einen Stein oder ein anderes Wurfgeschoss während der Fahrt zertrümmert.

Am Dienstagnachmittag kam es bei St. Andrä-Wördern im Bezirk Tulln zu einem brenzligen Vorfall. Laut Landespolizeidirektion soll ein Unbekannter einen Stein auf einen vorbeifahrenden Zug der Franz-Josefs-Bahn geworfen haben. Zwar wurde bei der Aktion eine Scheibe zertrümmert, doch Passagiere oder Personal sollen zum Glück nicht in Gefahr gewesen sein.

Intensive Ermittlungen
Die Hintergründe der Tat liegen bislang im Dunkeln. Ob der Steinwurf ein aus dem Ruder gelaufener Lausbubenstreich oder eine geplante Attacke war, wird derzeit noch intensiv ermittelt. Beamte der örtlichen Exekutive nehmen jetzt jedenfalls den gesamten Streckenabschnitt, darunter auch eine Wohngegend, genauer unter die Lupe.

„Die Kollegen sind dazu angehalten, verdächtige Vorgänge sofort zu prüfen“, heißt es dazu aus St. Pölten. Sollte sich der Verdacht erhärten und ein Täter gefasst werden, drohen harte Strafen. „Für diese gefährliche Aktion wohl auch vollkommen berechtigt“, so der Tenor unter den geschockten Bahn-Mitarbeitern.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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