Do, 20. Juni 2019
04.03.2010 12:03

Ein Serientäter?

Tür eingetreten und dann die Nachbarin brutal vergewaltigt

Seit September läuft gegen einen in Innsbruck lebenden Türken (45) ein Verfahren wegen Verdachtes der Vergewaltigung. Am Wochenende soll er erneut bei einer Nachbarin im eigenen Wohnhaus zugeschlagen haben. Nun reichte es der Staatsanwaltschaft: Über den mutmaßlichen Vergewaltiger wurde die Haft verhängt.

Der türkische Familienvater, der mit Frau und Kindern in Innsbruck wohnt und arbeitet, soll bereits am 4. September des Vorjahres zugeschlagen und eine junge Frau stundenlang brutalst vergewaltigt und schwer verletzt haben. In der Nacht zum Sonntag sorgte er erneut für einen Polizeieinsatz: Diesmal soll er eine Haus-Mitbewohnerin vergewaltigt haben.

Ein Ermittler: "Der Mann gibt zwar zu, sexuellen Kontakt mit ihr gehabt zu haben, doch dies sei freiwillig geschehen. Obwohl er zuvor die Wohnungstür der Innsbruckerin eingetreten hatte und die Frau unmittelbar nach der Tat bei uns Anzeige erstattet hat."

Die Staatsanwaltschaft, die ihn nach dem ersten Fall nicht in inhaftiert hatte und damit ins Schussfeld kam, sorgte nun für U-Haft. "Es tut uns sehr leid, dass dies passiert ist, aber uns waren bisher die Hände gebunden. Der Mann ist unbescholten, sozial integriert, und hat Familie und Arbeit. Damit gab es absolut keinen Haftgrund", erklärt Staatsanwalt Wilfried Siegele dazu.

von Werner Kriess, Tiroler Krone

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