14.03.2019 09:59 |

Nach Ablehnung

„Blaue Spende“ geht nun an die Bruderschaft

Die zunächst geäußerte Freude und Zustimmung für die FPÖ-Spende und spätere Absage sei keine persönliche Ablehnung, sondern die Folge neuer interner Richtlinien, betont Präsidentin und Gründerin der „Rote Nasen Clowndoctors“, Monica Culen. Es seien Fehler in der internen Kommunikation passiert.

„Mit Bedauern habe ich erfahren, dass rund um die Spende der FPÖ Tirol an ,Rote Nasen’ mehrere Missverständnisse zu einer unangenehmen Situation für Sie und für uns geführt haben. Ich möchte mich gerne persönlich herzlich bei Ihnen und Ihren Parteikollegen entschuldigen“, schreibt Monica Culen in einem Mail (das der „Krone vorliegt) an Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger.

„Müssen uns an Ethikrichtlinien halten“
Es sei im Zuge der Kommunikation ein interner Fehler passiert. Es hätte nie ein Termin zur Spendenübergabe besprochen werden dürfen. Die internen Abläufe dazu seien bedauerlicherweise nicht ausreichend geprüft worden, heißt es darin. Man sei auch dankbar, dass die FPÖ die „Rote Nasen“ mit einer Spende unterstützen wollten.

„Aber unsere 2018 beschlossenen Ethikrichtlinien legen fest, dass unsere Organisation völlig überparteilich agieren muss. Somit keinerlei Zuwendungen von politischen Parteien oder Parteiklubs annehmen darf.“ Diese Richtlinien hätten nichts mit der täglichen Arbeit im Spital zu tun: „Wir besuchen alle Kinder, unabhängig von Herkunft, Religion oder Umfeld. Genauso spielt die politische Richtung unserer Privatspenderinnen keinerlei Rolle für uns.“

„Die Sache ist erledigt“
Für FPÖ-Chef Abwerzger ist die Sache abgeschlossen. „Ich nehme die Entschuldigung an. Die ,Rote Nasen Clowndoctors‘ sind eine nicht wegzudenkende Organisation. Fehler passieren einfach. Wir spenden die 2065,10 € jetzt der Bruderschaft St. Christoph.“

Claus Meinert
Claus Meinert
Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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