12.02.2019 05:50 |

Streit eskaliert

Meghan: Verhältnis zu Vater „nicht mehr zu kitten“

Das familiäre Drama um Herzogin Meghan spitzt sich immer weiter zu. Nachdem ihr Vater Thomas Markle am Wochenende einen privaten Brief, den seine Tochter nach seinem Fernbleiben von ihrer Hochzeit an ihn geschrieben hatte, in britischen Medien öffentlicht machte, ist das Verhältnis zwischen ihm und seiner Tochter unwiederbringlich zerstört. Das bestätigt nun auch Meghans Halbbruder, Thomas Markle Jr.

Ein Interview, das eine gute Freundin der Herzogin in der letzten Woche dem US-„People“-Magazin gegeben hatte, ließ die ohnehin schon angespannte Situation zwischen Meghan und ihrem Vater endgültig eskalieren. Denn weil die Freundin über einen herzzerreißenden Brief berichtete, den die 37-jährige Gattin von Prinz Harry nach ihrer Traumhochzeit im letzten Mai an ihren Papa geschrieben hatte, berichtete, ließ dieser die privaten Zeilen am Wochenende in der „Daily Mail“ veröffentlichen.

„Die Beziehung ist irreparabel zerbrochen“
Ein Vertrauensbruch sondergleichen - das weiß auch Thomas Markle Jr., Halbbruder der Herzogin. Er hoffte bis zuletzt darauf, dass sich die Familie wieder aussöhnen werde, lud Meghan und Harry sogar zu seiner eigenen Hochzeit ein. Doch all die Mühen waren umsonst, sieht er jetzt ein. „Es herrscht einfach kein Vertrauen zwischen ihnen“, erklärt er im Interview mit dem britischen „Mirror“. „Die Beziehung ist irreparabel zerbrochen. Es ist traurig, das mit ansehen zu müssen.“

Doch Meghans Halbbruder ist sich bewusst, dass es in dieser Familienfehde mittlerweile keine Gewinner mehr gibt. Beide Parteien hätten ihren Teil dazu beigetragen, dass eine Aussöhnung chancenlos sei. „Beide müssen die Verantwortung dafür übernehmen, dass eine einst so liebevolle Vater-Tochter-Beziehung jetzt unwiderbringlich zerstört ist. Es wird nie mehr das Gleiche sein - aber ich hoffe, dass ich mich täusche.“

„Miserable Entscheidungen“ auf beiden Seiten
Beide hätten in den letzten Monaten „miserable Entscheidungen“ getroffen, erklärt Meghans Halbbruder weiter. „Dad hat in der Öffentlichkeit geredet, obwohl er es im Privaten hätte tun sollen. Doch dass Meghan ihren Freunden dann die Erlaubnis gegeben hat, Details ihres Zusammenbruchs preiszugeben, ist nach all dieser Zeit schwer zu verstehen. Und da sie Dad, wie auch wir, gut kennt, müsste sie wissen, dass das Resultat daraus, ihn in eine Ecke zu drängen, nur eine Sache sein kann - dass er ausschlägt. Meghan war naiv, etwas anderes zu denken.“

Fünf handschriftliche Seite seiner Tochter ließ Thomas Markle Sr. gerade in der „Daily Mail“ veröffentlichen. Darin ist unter anderem zu lesen: „Daddy, ich schreibe dir das schweren Herzens, weil ich nicht verstehe, warum du diesen Weg gewählt hast und du blind bist für den Schmerz, den du damit verursachst. Deine Taten haben mein Herz in Millionen Teile zerbrechen lassen.“

Plant Papa Markle noch weitere Enthüllungen?
Er habe in der Presse Lügen verbreitet, warf die 37-Jährige ihrem Vater in ihrem Schreiben zudem vor, und bat ihn abschließend: „Wenn du mich wirklich liebst, so wie du es in den Medien erzählst, dann hör bitte damit auf. Bitte lass uns unsere Leben in Frieden leben. Bitte hör auf zu lügen, bitte hör auf, solchen Schmerz zu verursachen, bitte hör auf, die Beziehung zu meinem Ehemann auszunutzen.“

Und die Veröffentlichung von Meghans Brief an ihren Vater soll noch nicht die Spitze des Eisbergs gewesen sein. Wie Meghans Halbschwester Samantha Markle nun in einem Interview nachlegte, sei das Schreiben der 37-Jährigen nicht nur „böse“, sondern plane der 74-Jährige auch noch weitere Enthüllungen über seine berühmte Tochter: „Papa bereitet sich darauf vor, noch mehr davon zu veröffentlichen.“

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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