Die Krypto-Handelsplattform Bitpanda bereitet sich offenbar auf einen Börsengang in Frankfurt in der ersten Jahreshälfte vor. Eine endgültige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise stehe aber noch aus.
Das in Wien ansässige Unternehmen könnte bei dem Börsengang eine Bewertung zwischen vier und fünf Milliarden Euro anstreben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.
Eine Notierung von Bitpanda wäre ein Schub für die europäischen Aktienmärkte, die Schwierigkeiten haben, große, von Risikokapital finanzierte Unternehmen aus Wachstumsbranchen wie Kryptowährungen für Börsengänge zu gewinnen. Eric Demuth, Mitgründer von Bitpanda, sagte im vergangenen Jahr, das Unternehmen habe auch einen Börsengang in New York in Erwägung gezogen. Eine Notierung bereits im ersten Quartal sei laut Bloomberg eine Möglichkeit.
Endgültige Entscheidung und fixer Zeitplan fehlen noch
Eine endgültige Entscheidung gebe es bislang nicht, auch der Zeitplan könne sich noch ändern, so die Personen. Ein Sprecher von Bitpanda erklärte gegenüber Bloomberg, ein Börsengang sei eine Option, das Unternehmen weiterzuentwickeln, wollte sich aber weiter nicht äußern.
Das österreichische Start-up wurde im August 2021 mit 4,1 Milliarden US-Dollar bewertet, als es 263 Millionen US-Dollar von Investoren einsammelte, darunter Tech-Milliardär Peter Thiels Valar Ventures.
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