07.01.2019 12:30 |

Keine Entwarnung

Schnee: Tirol nähert sich Katastrophen-Situation!

„Es handelt sich bloß um eine kurze Atempause, von einer Entspannung kann keine Rede sein!“ So beschreibt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol, die weitere Entwicklung der Lawinenlage am Montag und Dienstag. Über der Waldgrenze wird die Lawinengefahr groß bleiben (Stufe 4 von 5), unterhalb erheblich (Stufe 3). Im Laufe dieser Woche könnte sich die Situation im Land aber noch dramatisch zuspitzen!

„Am Montag gehen die Schneefälle etwas zurück, am Dienstag erreicht uns jedoch eine Warmfront, im Verlauf des Tages werden - beginnend in den Nordstaulagen - neue, starke Schneefälle einsetzen“, prognostiziert Meteorologe Georg Erlacher von der ZAMG in Innsbruck. Unterhalb von 700 bis 1000 Meter wird es zunächst regnen, in der Nacht auf Mittwoch bis in alle Täler herabschneien. Erlacher: „Erst Mittwoch Nachmittag verlieren die Schneefälle an Intensität.“

Nochmals bis zu 75 Zentimeter Neuschnee
Es handelt sich abermals um eine „ordentliche Packung“: Während im Inntal zwischen 5 und 15 Zentimeter möglich sind, sind vor allem in den Lechtaler Alpen, am Arlberg, im Karwendel sowie im Pitztal 75 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, sagt der Meteorologe.

„Jeder Zentimeter tut jetzt weh“
„Regional kann es auch noch mehr sein“, befürchtet Rudi Mair. „Große Lawinen brauchen viel Schnee, wir kommen leider langsam in diesen Bereich.“„Viel derleidet‘s nimmer“Viele der Lawinenverbauungen und der Anbruchgebiete seien bereits voll, „jeder Zentimeter mehr tut jetzt weh“. „Viel derleidet‘s nimmer“, würde man auf gut Tirolerisch sagen. Mair denkt an die Katastrophe von Galtür 1999 zurück: „Ich will nicht den Teufel an die Wand malen. Aber damals schneite es drei Wochen durch, jetzt gehen wir ebenfalls schon in die zweite Woche mit Schneefall.“

Weitere Schneefälle am Wochenende
Ein Ende scheint jedenfalls selbst nach dem kommenden Mittwoch nicht in Sicht, wie Georg Erlacher meint. „Die Wettermodelle sagen für Donnerstag und Freitag ein Zwischenhoch voraus, am Wochenende könnte Tirol jedoch wiederum eine Packung Neuschnee bekommen!“

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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