02.12.2018 11:20 |

Warnt Geistliche

Papst nennt Homosexualität eine „Modeerscheinung“

Papst Franziskus ist wegen Homosexueller unter römisch-katholischen Geistlichen in Sorge. „In unseren Gesellschaften scheint Homosexualität eine Mode zu sein, und dies beeinflusst in gewisser Weise auch das Leben der Kirche.“ Im geweihten Leben gebe es für gleichgeschlechtliche Liebe aber keinen Platz, sagte das Kirchenoberhaupt. 

Mit einem kirchlichen Amt sei gelebte Homosexualität nicht vereinbar, stellte der Papst in einem am Samstag in Rom veröffentlichten Interviewbuch klar. Über homosexuelle Kleriker sagte er: „Es ist besser, wenn sie das Priesteramt niederlegen, als wenn sie ein Doppelleben führen.“ Homosexualität sei eine „sehr ernste Angelegenheit“, über die bereits mit Anwärtern für das Priesteramt gesprochen werden müsse.

„Menschen mit dieser Veranlagung nicht für Prietseramt zulassen“
„In einem geweihten und priesterlichen Leben gibt es keinen Raum für diese Art der Zuneigung“, sagte Franziskus. „Die Kirche empfiehlt deshalb, dass Menschen mit dieser Veranlagung nicht für das Priesteramt zugelassen werden.“ Homosexuelle müssten im Priesteramt ein „Zölibat mit Integrität“ leben.

Kirche betrachtet Homosexualität als Sünde
Die katholische Kirche betrachtet Homosexualität traditionell als Sünde. Eine Richtlinie für die Priesterausbildung von 2016 betont die Notwendigkeit sexueller Abstinenz und den Ausschluss Homosexueller von der Ordination.

Franziskus hatte zu Beginn seines Pontifikats noch Hoffnungen auf eine Liberalisierung der kirchlichen Haltung zur Homosexualität geweckt. Im Jahr 2013 sagte er: „Wer bin ich, über Homosexuelle zu richten?“ Seine nun veröffentlichten Aussagen decken sich aber deutlich mit der traditionellen Haltung seiner Kirche.

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