Do, 20. September 2018

Knochenschall

12.09.2018 13:41

US-Militär investiert in Backenzahn-Mikrofon

Klare Kommunikation selbst in lauten Umgebungen - das verspricht das „Backenzahn-Mikrofon“ des kalifornischen Unternehmens Sonitus. Das US-Verteidigungsministerium hat bereits Interesse an der Technologie bekundet und will deren Entwicklung nun mit einer Finanzspritze in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar vorantreiben.

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: In lauten Umgebungen verständlich kommunizieren zu können, stellt Einsatz- und Streifkräfte vor große Herausforderungen. Sonitus hat daher das wasserdichte „Molar Mic“ („Backenzahn-Mikrofon“) entwickelt. Die akkubetriebene Apparatur wird laut eigenen Angaben „bequem, aber fest“ mittels „Schnappverschluss“ an den oberen Backenzähnen befestigt, um anschließend eingehende Gespräche per Knochenschall an das Innenohr weiterzuleiten. Die Nachrichten selbst werden drahtlos über ein Halsband gesendet und empfangen.

Lautes Sprechen sei daher selbst in geräuschvollen Umgebungen nicht erforderlich, da das Backenzahn-Mikrofon durch den Mund von allen externen Störquellen extrem gut abgeschirmt sei, sodass nur die Stimme des Nutzers übertragen werde, verspricht der Hersteller. Zudem komme die Technologie ohne störende Kabel oder Ohrstöpsel aus.

Das US-Verteidigungsministerium hat bereits Interesse am „Molar Mic“ bekundet und nach ersten erfolgreichen Tests mit Fallschirmspringern der Air Force am Dienstag angekündigt, mehrere Millionen US-Dollar in die Entwicklung der Technologie zu stecken.

 krone.at
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