Für Svindal war es das erste Podestergebnis in Gröden, drei fünfte Plätze im Super G waren bisher das Maximum gewesen. "Deshalb hab ich beschlossen, dass ich mehr am Gleiten arbeiten muss. Und das hat sich ausgezahlt", analysierte Svindal. Janka gab mit Rang zwei die beste Antwort auf seine drei Ausfälle in Val d'Isere. Der drittplatzierte Staudacher hatte den größten Fanklub des Starterfeldes im Rücken und war dementsprechend glücklich. "Es tut gut, wenn man daheim in Südtirol auf dem Podium stehen darf", freute sich Staudacher.
Mario Scheiber am Weg zurück zur Spitze
Scheiber verpasste zwar das Podium knapp, für ihn war jedoch Platz vier das beste Saisonergebnis und ein Riesenerfolg. "Ich arbeite mich Schritt für Schritt zurück Richtung Spitze. Durch solche Ergebnisse steigt natürlich das Selbstvertrauen, und schmerzfrei bin ich auch", freute sich Scheiber, der sich nach einer Knieverletzung wieder zurückgekämpft hat.
Raich nicht zufrieden
Raich blieb hinter den allgemeinen und eigenen Erwartungen. Warum er im Ziel genau eine Sekunde Rückstand auf Svindal hatte, wusste der Tiroler nicht so genau, "Ich hatte mir schon mehr erhofft. Grundsätzlich war die Fahrt nicht so schlecht, vielleicht war das eine oder andere Tor zu rund." Österreichs Herren blieben damit im Super G von Gröden zum dritten Mal in Serie ohne Top-Drei-Ergebnis. Im Gesamt-Weltcup führt nun wieder Janka vor Raich.
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