Pub-Punk

Chumbawambas neues Album "Un"

Musik
30.04.2004 16:29
Das vielköpfige Anarcho-Projekt Chumbawamba aus dem nordenglischen Leeds hat zwar seit dem Mitt-90er-Megaerfolg "Tubthumping" chartstechnisch nix mehr gerissen, dafür immer wieder neue Alben herausgebracht. So auch jetzt wieder. Und einmal mehr wird locker beschwingt drauf los musiziert. Genau die richtige Untermalung für einen launigen Pub-Besuch eben.
(Bild: kmm)
Auch wenn es Chumbawamba wahrscheinlich nichtgerne hören wollen, aber sind wir uns ehrlich: mit Anarchieoder Punk hat ihre Musik schon lange nichts mehr gemeinsam. Aberwas soll's? Auf die Qualität kommt es an und die ist aucham etwas seltsam betitelten Album "Un" wieder mal hervorragend.Qualitativ hochstehender Musikantenstadl-Pop aus Nordengland zumMitschunkeln - in etwa auf diese Formel lässt sich das neueMaterial bringen.
 
Wieso aber der eigenartige Titel "Un"? Angeblichsoll "Un" auf viele Unzustände hinweisen. Die Texte behandelnangeblich die Plünderungen des Bagdader Museums währenddes Irak-Kriegs, das Columbine-Massaker und - festhalten - dieAktionskunst bolivianischer Feministinnen. Aber sind wir uns nochmalganz ehrlich: wen interessieren die Texte, wenn man fröhlichmit einem Bier in der Hand zur Musik schaukeln und mitgröhlenkann.
 
Fazit: Nicht vom Image abschrecken lassen,sondern zuschlagen. Hochverdiente 7,5 von 10 Guiness-Krügelnfür "Un"!
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