Unter unglaublich schwierigen Bedingungen konnten 15 Mann der Bergrettung Mayrhofen am Samstagabend den abgestürzten Ebbser Gamsjäger retten. Ein zweiter Jäger aus Jenbach, der den Zwischenfall live miterlebte, hatte mit seinem Handy die Retter geholt.
Zuvor hatten sie im Bereich des Hundskehlgrundes eine Gams geschossen. Bei der Suche nach dem erlegten Tier war der 38-Jährige durch eine steile Rinne in die Tiefe gestürzt. Dort war er mit einer schweren Armverletzung liegen geblieben.
In der Dunkelheit durch Tiefschnee und über Steilwand
Um zu dem verletzten Jäger zu gelangen, mussten sich die Bergrettungsmänner durch den Tiefschnee zwei Stunden lang hochkämpfen. Und sich über eine Steilwand abseilen. In der Dunkelheit war eine Bergung mit dem Rettungshubschrauber nicht mehr möglich.
Aufstieg und Transport von Notarzt, medizinischem- und Bergungsgerät zum Verletzten stellten eine Meisterleistung dar. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Mann mittels Akja ins Tal und dann ins Krankenhaus Schwaz gebracht.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.