Tragisches Ende
US-Student steckte über einen Tag in Erdspalte - tot
Jones war mit einer Gruppe von elf Personen im US-Bundesstaat Utah in der engen Höhle unterwegs, als er plötzlich etwa 215 Meter nach dem Eingang an einem besonders schmalen Stück, das als "Bob's Push" bekannt ist, kopfüber steckenblieb. An dieser Stelle ist die Höhle nur 46 Zentimeter breit und 25 Zentimeter hoch.
Jones stürzte zurück in den Spalt
Eine erste Jubelmeldung von Polizeisprecher Spencer Cannon über die geglückte Befreiung des Studenten entpuppte sich wenige Stunden später allerdings als tragischer Irrtum: Zwar sei es den Rettungskräften gelungen, den 26-Jährigen kurzfristig aus dem Erdspalt zu ziehen, dann gab allerdings ein Halteseil nach. Dadurch stürzte Jones wieder in die Tiefe und steckte danach noch fester in der Spalte fest.
"Es ist ein extrem enger Raum"
Obwohl der Mann ständig von Sanitätern betreut wurde, versagten bei dem Studenten nach knapp 28 Stunden die Lebenskräfte. "Jemanden zu ihm gelangen zu lassen, war sehr schwierig", sagte Cannon. "Es ist ein extrem enger Raum. Sich zu bewegen, ist nur millimeterweise möglich. In den letzten Stunden kämpfte er ständig um sein Bewusstsein. Welche Faktoren auch immer dafür ausschlaggebend waren, er überlebte jedenfalls nicht", meinte Cannon.
Die im Stansbury Park gelegene Höhle, rund 45 Kilometer westlich von Salt Lake City, wird jährlich von bis zu 5.000 Touristen besucht. Streckenweise ist der Pfad durch sie so eng, dass Abenteuerlustige auf dem Bauch robben müssen.



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