Sa, 21. Juli 2018

WM-Gruppe E

22.06.2018 22:58

Die Stimmen zu Serbien gegen Schweiz

Vladimir Petkovic (Teamchef Schweiz): „Wir wussten, dass wir physisch nicht so gut mithalten würden, aber mit unseren spielerischen Mitteln sehr wohl. Das 2:1 war die pure Erleichterung, nach der ersten Halbzeit haben wenige geglaubt, dass wir zurückkommen würden. Ich bin stolz auf die Reaktion. Unser Teamgeist muss immer da sein. Heute feiern wir, aber ab morgen wollen wir den ersten Platz.“

Xherdan Shaqiri (Torschütze Schweiz): „Das ist sehr wichtig gewesen. Wir waren im Rückstand, haben dann Moral gezeigt und verdient gewonnen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Wir sind als Mannschaft da gewesen und ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Es geht hier nicht um Politik, es geht um Fußball.“

Granit Xhaka (Torschütze Schweiz): „Das war Emotion pur! Die ersten 15 Minuten waren wir überhaupt nicht im Spiel. Die Serben haben Dampf gemacht und hatten viele Chancen. In der Halbzeit haben wir in der Garderobe herumgeschrien, waren überhaupt nicht zufrieden. Diese Mannschaft hat mental einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Wir können gegen jeden Gegner reagieren. Es ist ein geiler Tag! Für mich ein ganz spezieller Tag. Es ist ein Sieg für die Familie, die Schweiz, Albanien, den Kosovo. Die Geste (beim Jubel/Anm.) war für die Leute, die mich immer unterstützt haben, sie war nicht gegen den Gegner gerichtet.“

Aleksandar Mitrovic (Torschütze Serbien): „Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Wir haben wie Anfänger gespielt. Die Tore waren dumm und unnötig. Ich finde keine Worte. Ich bin sehr enttäuscht. Wir spielen so dumm, anstatt dieses Ergebnis zu verteidigen. Ich weiß wirklich nicht, wie das passieren konnte.“

Mladen Krstajic (Teamchef Serbien): „Natürlich hat uns der Schweizer Ausgleich aus dem Konzept gebracht. Wir waren auf Augenhöhe, vielleicht haben sie mehr Ballbesitz gehabt, aber bei 1:1 sind wir wieder in den Angriff gegangen. Wir haben einen defensiven Mittelfeldspieler gegen einen offensiven Mittelfeldspieler getauscht, aber leider haben wir in der 90. Minute aus einem Konter das Tor bekommen. Das ist Fußball. Wir haben einige unserer Chancen nicht genutzt. Ich denke, die Jungs haben alles gegeben. Wir sind in einer Situation, wo wir einen Sieg gegen Brasilien im letzten Spiel brauchen. Wir werden alles versuchen, um zu gewinnen.“

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