Für Privatvergnügen

US-Gouverneur hat 37 Mal das Gesetz gebrochen

Ausland
24.11.2009 09:12
Neuer Tiefschlag für die US-Republikaner: Mark Sanford, Skandal-Gouverneur von South Carolina, hat nach den Ermittlungen einer staatlichen Ethikkommission sein Amt mindestens 37 Mal für private Vorteile missbraucht. Der 49-Jährige soll dabei etwa mit Regierungsmaschinen geflogen sein, um den Friseur zu besuchen oder an einer Geburtstagsfeier teilzunehmen.

Sanford war bereits im Sommer in die Schlagzeilen geraten, weil er wegen einer Liebschaft in Argentinien eine Woche lang spurlos verschwunden war. Einen Rücktritt als Gouverneur lehnt der Republikaner aber trotz der permanenten Skandale ab. Ein parlamentarisches Verfahren zur Amtsenthebung läuft. Der Gouverneur galt bis zu den Enthüllungen als möglicher republikanischer Präsidentschaftsbewerber 2012.

In den vergangenen Monaten wurden eine Reihe Fehltritte von Hoffnungsträgern der Konservativen bekannt. So gestand John Ensign, Senator aus Nevada, im Sommer eine Affäre mit einer Mitarbeiterin ein.

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