In Zahlungsschwierigkeiten seien sie geraten. Und das, obwohl die Landesbeamten gar nicht schlecht verdienen. "Warum sind sie so hoch verschuldet?", interessiert Richter Karl Buchgraber. "Altschulden", meint der 52-Jährige, "dann sind wir immer tiefer reingeschlittert." So tief, dass das Paar einen gutgläubigen Kollegen anpumpte. "Sie hat mir erzählt, sie seien in einer Notlage", erklärt dieser. "Not öffnet leichter Herzen und Geldtaschen", weiß der Richter.
Auch mit Lottoscheinen herumgetrickst
"Besonders verwerflich ist, dass Sie 150.000 Euro von ihrer Schwester für ein geerbtes Haus haben wollten", wirft Staatsanwalt Arnulf Rumpold dem Steirer vor, der bereits Erbvorauszahlungen erhalten und auf weitere Ansprüche verzichtet hatte. "Ihr Glück, dass es Ihre Schwester ist, sonst wäre das auch in der Anklage."
Übrigens nicht der erste Betrug. Auch mit Lottoscheinen hatte der Beamte mal herumgetrickst. Urteil: je zwölf Monate bedingt.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"








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