Do, 21. Juni 2018

Verstärkt im Fokus

17.05.2018 06:48

Ermittlungen nach Hackerangriff auf Stromkonzern

Ein Hackerangriff auf einen deutschen Energieversorger hat die Bundesanwaltschaft auf den Plan gerufen. Auch wenn es den Angreifern nicht gelungen ist, auf die Netze zuzugreifen, warnen Experten vor verstärkten Angriffen auf die Betreiber sogenannter kritischer Infrastruktur. 

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte, dass es einen IT-Sicherheitsvorfall bei einem Tochterunternehmen eines deutschen Energieversorgers gegeben habe. Der Vorfall sei im Rahmen des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen analysiert und bearbeitet worden. 

Laut „Süddeutsche Zeitung“ waren unbekannte Hacker im Sommer 2017 in das Netz des Unternehmens Netcom BW eingedrungen, einer Tochterfirma des Stromkonzerns EnBW. Den Angreifern sei es aber nicht gelungen, auf Netze zuzugreifen, die die Energieversorgung regeln.

„Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die auf eine Beeinträchtigung der kritischen Versorgungsleistung des Unternehmens hindeuten“, so das BSI. Details über Art und Auswirkungen des Vorfalls könnten derzeit nicht zur Verfügung gestellt werden. BSI-Präsident Arne Schönbohm sagte, die Anzahl und Qualität der Cyber-Angriffe nehme zu und die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen stünden verstärkt im Fokus. Das BSI arbeite mit diesen zusammen, um Schutzmaßnahmen zu verbessern und Angriffe abzuwehren. Stillstand könne man sich nicht leisten.

 krone.at
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