Bub verletzt

Schießübungen in Schule: Ruf nach Konsequenzen

Kärnten
06.05.2018 05:28
Porträt von Philipp Fischer
Von Philipp Fischer

Bei Schießübungen im Spindraum der NMS Velden war, wie berichtet, Freitag ein 13-Jähriger von einem Projektil aus einer Soft-Gun-Pistole getroffen und verletzt worden. Einige Eltern äußerten nach diesem Vorfall ihre Besorgnis. Deshalb fordert die Behörde, dass die Schulleitung daraus Konsequenzen ziehen sollte.

Der 13-jährige Schüler ist von einem Querschläger in den Rücken getroffen worden. Zwei gleichaltrige Mitschüler hatten nämlich mit einer Soft-Gun-Pistole herumgeschossen. Die Schule hat den Vorfall bei der Polizei zwar angezeigt, nach Ansicht der zuständigen Behörde hätte die Direktion aber auch öffentlich reagieren müssen, um besorgte Eltern zu beruhigen.

„Es wird wohl intern was passieren. Aber nachdem der Fall an die Öffentlichkeit gelangt ist, haben sich zahlreiche besorgte Eltern gemeldet. Seitens der Schule hätte man zumindest öffentlich kundtun müssen, welche Konsequenzen dieser Vorfall haben werde“, erklärt der provisorische Bildungsdirektor Rudolf Altersberger. „Man will schließlich wissen, mit welchen Strafen die Buben rechnen müssen. Aber auch die verantwortlichen Eltern müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn wie kann es sein, dass Kinder eine Waffe in die Schule mitnehmen können?“, meint Altersberger.

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