Am 4. November kommt das Thema in der Gesundheitsplattform aufs Tapet, 2010 könnte es soweit sein: Die peripheren Landeskrankenhäuser sollen in Gesundheitszentren umgewandelt, Organisationsabläufe vereinfacht, Kranken-, Gesunden- und Angehörigenbetreuung optimiert werden. So haben sich's zumindest Landtag und Landesrätin Bettina Vollath vorgestellt.
Kammer-Präsident: "Das wird's nicht spielen"
Einzig: Die Ärzte verwehren ihren Sanctus! "Das Ganze ist weder möglich noch sinnvoll", sagt jetzt ihr Präsident Wolfgang Routil. In den Spitälern würden 900.000 ambulante Patienten pro Jahr betreut, das Personal arbeite also bereits am Limit. Um zusätzliche Leistungen zu übernehmen, brauche man mehr Geld und Personal: "Das wird's aber nicht spielen. Anstatt die wohnortnahe Versorgung zu stärken, wird diese durch Zentren geschwächt", ärgert sich der Mediziner-Chef. "Zuerst zum Hausarzt, dann zum Facharzt, erst dann ins Spital. So soll's sein - und nicht umgekehrt!"
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"








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